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Wichtig für das Rating: Ihre Kontoanalyse

 

Von Iris Schuler,

Viele Unternehmer unterschätzen, dass teilweise die Kontoführung mit einem Gewicht von bis zu 20 Prozent in das Rating mit einfließt. Die Gesamtnote für Ihr Rating wird also maßgeblich von Ihrer Kontoführung beeinflusst. Auf was Sie im Hinblick auf Ihr Rating achten sollten, lesen Sie in diesem Beitrag.

Führen Sie Ihr Geschäftskonto nicht vereinbarungsgemäß, bekommen Sie eine negative Bewertung für Ihr Rating. Die <link glossar begriff _blank>Bank interessiert es dabei nicht, aus welchen Gründen Sie sich nicht an Vereinbarungen halten konnten. Selbst wenn es nur Nachlässigkeit ist, für die <link glossar begriff _blank>Bank macht das keinen Unterschied.

Wird beispielsweise über einen Lastschrifteinzug ein großer Betrag von Ihrem Konto abgebucht, und Sie überziehen damit den vereinbarten Konkurrentrahmen, heißt das für die <link glossar begriff _blank>Bank, dass Sie ohne Genehmigung Ihr Konto überzogen haben. Planen Sie deshalb die <link glossar begriff _blank>Liquidität Ihres Unternehmens sehr sorgfältig. Erkennen Sie einen finanziellen Engpass, ist es empfehlenswert, rechtzeitig mit der <link glossar begriff _blank>Bank zu sprechen und gegebenenfalls eine kurzfristige Erhöhung des Kreditrahmens zu vereinbaren.

Für das Rating analysiert Ihre <link glossar begriff _blank>Bank folgende Daten:

Kontoabsprachen: Halten Sie Absprachen ein, und teilen Sie Änderungswünsche rechtzeitig mit. So zeigen Sie der <link glossar begriff _blank>Bank, dass Sie zuverlässig arbeiten. Das wirkt sich positiv auf Ihr Rating aus.

Kreditlinien: Für ein positives Rating schöpfen Sie Kreditlinien im Durchschnitt nicht mehr als 70 Prozent aus. Die <link glossar begriff _blank>Bank überprüft dies, weil die Kreditlinie ein Insolvenzindikator aus dem Zahlungsverkehr ist.

Verhältnis zwischen Kreditlinie und Umsatz: Je höher Ihr Umsatz im Verhältnis zur Kreditlinie ist, desto geringer ist das Risiko für Ihre <link glossar begriff _blank>Bank, weil die Kreditlinien schneller zurückgeführt werden können. Für das Verhältnis gibt es die Kennzahlumschlagshäufigkeit, die für jedes Rating berechnet wird.

Lastschrift- und Scheckrückgaben: Existieren Lastschrift- und Scheckrückgaben mangels Deckung ist dies ein Insolvenzindikator aus dem Zahlungsverkehr. Vermeiden Sie für ein positives Rating solche Situationen bzw. erläutern Sie diese nach Eintritt Ihrer <link glossar begriff _blank>Bank.

Überschreiten von Kreditlinien: Das Überschreiten von Kreditlinien ist ebenfalls ein Insolvenzindikator aus dem Zahlungsverkehr. Vermeiden Sie dies ebenfalls für ein positives Rating. Sie können dazu Ihre Kreditlinie in einer Krise ausweiten oder eine genehmigte Überziehung für den Einzelfall beantragen.

Anteil der Schecks am Zahlungseingang: Ein hoher Anteil an Schecks wirkt sich negativ auf ein Rating aus, weil der Geldeingang unsicher ist. Sprechen Sie mit Ihren Kunden, und versuchen Sie auf Überweisung oder Lastschrift umzustellen.

Entwicklung der Kontosalden: Weichen Höchst- und Tiefstsalden nur gering voneinander ab, ist dies ein Zeichen, dass Sie Ihr Unternehmen knapp disponieren. Für ein gutes Rating sollten Sie, falls möglich, Zahlungsziele ändern.

Weitere interessante Informationen für ein gutes Rating finden Sie regelmäßig im monatlichen Newsletter Selbstständig heute.

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