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Wie Sie Ihre Buchführung erledigen (Teil 6)

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Von Iris Schuler,

Als Einnahmen-Überschuss-Rechner sind Sie nicht zwingend zur Buchführung verpflichtet. Dennoch verlangt das Finanzamt in manchen Bereichen vorgeschriebene Aufzeichnungen. Deshalb reicht es nicht aus, für die Buchführung nur die Belege zu sammeln. Erledigen Sie Ihre Buchführung mit einer Software oder mit einer Tabelle haben Sie wahrscheinlich die besonderen Aufzeichnungspflichten bereits erfüllt. Dieser Beitrag gibt Ihnen einen Überblick, welche Positionen für Ihre Buchführung eine besondere Rolle spielen.

Als Einnahmen-Überschuss-Rechner sind Sie nicht zwingend zur Buchführung verpflichtet. Dennoch verlangt das Finanzamt in manchen Bereichen vorgeschriebene Aufzeichnungen. Deshalb reicht es nicht aus, für die Buchführung nur die Belege zu sammeln. Erledigen Sie Ihre Buchführung mit einer Software oder mit einer Tabelle haben Sie wahrscheinlich die besonderen Aufzeichnungspflichten bereits erfüllt. Dieser Beitrag gibt Ihnen einen Überblick, welche Positionen für Ihre Buchführung eine besondere Rolle spielen.

Obwohl Sie als Einnahmen-Überschuss-Rechner Buchführung nur in einem geringen Rahmen betreiben müssen, müssen Sie sich an folgende Aufzeichnungspflichten halten:

Aufzeichnungspflichten der Buchführung

Unbare Einnahmen: Zeichnen Sie unbare Einnahmen einzeln und getrennt nach Umsatzsteuersätzen auf. Es reicht für Ihre Buchführung aus, wenn Sie dies einmal im Monat erledigen.

Bareinnahmen: Die Faustformel sagt, dass Sie bei bis zu drei Bargeld-Geschäften pro Tag am besten für jede Bareinnahme eine Quittung schreiben und eine Kopie in die Belegsammlung Ihrer Buchführung legen. Die gesonderte Aufzeichnung der einzelnen Bareinnahmen getrennt nach Umsatzsteuersätzen müssen Sie einmal am Monatsende erledigen. Haben Sie mehr als 3 Bareinnahmen pro Tag, ist es empfehlenswert, am Ende eines Tages für die Buchführung eine Tagessumme zu bilden. Anschließend sollten Sie die Summe auf einem Einnahmekonto bzw. in der Einnahmentabelle erfassen. In der Regel gilt diese Regel hauptsächlich für den Einzelhandel.

Es gibt Unternehmer, die zeichnen für Ihre Buchführung nur die Tagessummen auf. In diesem Fall ist zuverlässige Arbeit notwendig. Drei Methoden sind für diese Art der Buchführung möglich:

1. Sie schreiben alle Bareinnahmen getrennt nach Umsatzsteuersätzen beispielsweise in einer Kladde auf. Am Abend errechnen Sie die Tagessummen. Die Kladde zählt als Beleg und gehört in Ihre Belegsammlung. Diese Vorgehensweise ist geeignet, wenn die Anzahl Ihrer Bareinnahmen die einzelne Erfassung zulässt.
2. Sie richten für Ihre Bareinnahmen eine Kasse ein. Sie dokumentieren in einem Kassenbericht, welche Einlagen und Entnahmen Sie in oder aus der Kasse hatten. Zusätzlich errechnen Sie im Kassenbericht die Tagessummen der Bareinnahmen. Der Kassenbericht gehört ebenfalls zur Buchführung und wandert in die Belegsammlung. Diese Methode bietet sich an, wenn Sie umfangreiche Bargeschäfte machen, aber kein Kassenbuch führen wollen.
3. Sie führen ein Kassenbuch, das Sie aufheben. Eventuell lohnt sich sogar die Anschaffung einer elektronischen Registrierkasse beziehungsweise PC Kasse. Diese Methode macht Sinn, wenn der größte Teil Ihrer Einnahmen in bar erfolgt und auch Mitarbeiter die Kasse bedienen.

Im nächsten Tipp lesen Sie weitere Aufzeichnungspflichten.

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