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Wie Sie Kosten für Kredite sparen (Teil 3)

 

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Ein Kontokorrentkredit ist der erlaubte Überziehungsrahmen für Ihr Geschäftskonto. Im privaten Bereich kennen Sie den Kontokorrentkredit als Dispositionskredits. Die tatsächlichen Kosten für diesen Kredit sind nicht nur abhängig vom Zinssatz, sondern auch von der Dauer und Höhe, in der Sie den Kredit in Anspruch nehmen. Die Kosten für diesen Kredit können Sie deshalb selbst beeinflussen, indem Sie Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge gut organisieren. Wie Sie die Zinsbelastung für den Kontokorrentkredit minimal halten, lesen Sie in diesem Beitrag.

 

Damit Sie die Kosten für den Konkurrentkredit niedrig halten, sollten Sie für zügige Zahlungseingänge seitens Ihrer Kunden sorgen:

- Vereinbaren Sie so oft wie möglich Barzahlungen oder Zahlungen mit EC-Karte. Denken Sie daran, dass Kreditkarten hohe Provisionen zu Ihren Lasten verursachen.
- Vereinbaren Sie Lastschrifteinzug.
- Verlangen Sie Anzahlungen, wenn Sie in Vorleistung gehen.
- Schreiben Sie Ihre Rechnungen direkt und schnell, nennen Sie klare Zahlungsziele. Mahnen Sie frühzeitig und konsequent.

Genauso wie die Sie die Zahlungseingänge Ihrer Kunden im Blick haben, sollten Sie die Zahlungsausgänge ebenfalls genau kontrollieren. Versuchen Sie, die Zahlungsausgänge so weit wie möglich nach hinten zu schieben. Nutzen Sie dazu die gewährten Zahlungsziele voll aus. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie auf ein Skonto nicht verzichten.

Kosten für den Kontokorrentkredit

Obwohl Sie Ihre Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge genau kontrollieren, werden Sie ab und an auf Ihren Konkurrentkredit zurückgreifen müssen. Die Kosten, die Ihnen entstehen, setzen sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:

- Kreditzinssatz: Das ist der Sollzins für den in Anspruch genommenen Kredit.
- Überziehungszinsen: Das sind die Zinsen für Überziehungen über den vereinbarten Rahmen hinaus. Diese Kosten sollten Sie auf jeden Fall vermeiden.
- Kreditprovision: Das ist ein Zins auf die nicht in Anspruch genommene Kreditlinie. Diese Kosten berechnen viele, aber nicht alle Kreditinstitute.
- Häufigkeit der Zinsbelastung: Meistens werden Zinsen vierteljährlich mit dem Quartalsabschluss von der Bank in Rechnung gestellt. Manche Kreditinstitute berechnen die Kosten monatlich. Dadurch entstehen für Sie durch den Zinseszins-Effekt höhere Kosten.

Am besten lassen Sie sich von Ihrem Ansprechpartner bei der Bank die Kosten für Ihren Konkurrentenkredit genau erklären. Versuchen Sie die Anzahl der Kosten möglichst gering zu halten, um eine bessere Übersicht zu behalten. Es kann sich für Sie rechnen, einen höheren Kreditzins zu akzeptieren, wenn die Bank dafür auf die Kreditprovisionen verzichtet.

<link aktuelles tipp>Im nächsten Beitrag lesen Sie, warum Sie Überziehungszinsen vermeiden sollten und wie Sie die Sollzinsen durch Skonto-Einnahmen finanzieren.

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