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Wie Sie vom Bürgerentlastungsgesetz profitieren

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Von Iris Schuler,

Erst kürzlich wurde das Bürgerentlastungsgesetz verabschiedet. Das Bürgerentlastungsgesetz sieht vor, dass Sie ab 2010 Ihre Aufwendungen für die Kranken- und Pflegeversicherung steuerlich voll absetzen können. Auf was Sie achten müssen und wie Sie davon profitieren, lesen Sie in diesem Beitrag.

Laut Bürgerentlassungsgesetz können Sie die Kranken- und Pflegeversicherung dann steuerlich voll absetzen, wenn Sie ein der gesetzlichen Versicherung entsprechendes Grundniveau absichern. Das Bürgerentlassungsgesetz erlaubt, Beiträge und Prämien geltend zu machen, die Sie für sich selbst, Ihren Ehepartner oder Ihre Kinder tatsächlich leisten.

Leistungen, die über das Basisniveau gehen, müssen Sie herausrechnen. Dazu würde beispielsweise der Anspruch auf Krankengeld zählen oder eine Chefarztbehandlung.

Durch das Bürgerentlassungsgesetz weniger Steuern zahlen

Durch das Bürgerentlastungsgesetz wird die Steuerlast von Selbstständigen ab 2010 in manchen Fällen sinken.

Was ändert sich konkret? 2009 können Sie Ihre Versicherungsbeiträge zur Kranken-, Pflege- und anderen Versicherungen grundsätzlich pro Jahr bis zu einer Grenze von EUR 2.400,- absetzen. Eine Ausnahme bildete bislang die frühere Rechtslage von 2004. Ist diese für Sie günstiger, können Sie durch eine komplizierte Berechnung den absetzbaren Betrag auf EUR 5.069,- erhöhen. Das soll sich jedoch nun komplett ändern.

Bereits letztes Jahr hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass sämtliche Aufwendungen für die medizinische Grundversorgung inklusive der Pflege zum Existenzminimum gehören. Laut Ansicht der Richter müssen diese Kosten deshalb in voller Höhe von der Einkommenssteuer verschont bleiben. Diese Forderung wird nun im Bürgerentlastungsgesetz umgesetzt.

Ein Beispiel aus der Praxis

Hans Müller arbeitet als selbstständiger Schreiner, hat keine Kinder und ist gesetzlich ohne Anspruch auf Krankengeld versichert. Für seine Krankenversicherung zahlt er 14,3 Prozent, für die Pflege 2,2 Prozent. Eine Rentenversicherung hat er nicht.

Der Höchstbetrag von Krankenversicherung und Pflegeversicherung wären EUR 7.276,50. Ab 2010, nach dem Bürgerentlassungsgesetz, sind EUR 7.276,50 absetzbar, bisher waren es nur EUR 5.069,-. Dies macht eine Differenz von EUR 2.207,50 aus. Bei einem Steuersatz von 42 Prozent kann Hans Müller einen Steuervorteil von EUR 927,15 nutzen.

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