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Zahlungsfähigkeit bei sinkender Zahlungsmoral behalten

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Von Iris Schuler,

Die Zahlungsmoral in Deutschland hat sich wieder verschlechtert. Im ersten Quartal 2009 zahlten in Deutschland nur noch 67,2 Prozent der Kunden Ihre Rechnungen pünktlich. Auf das wohlverdiente Geld zu warten, gefällt keinem Unternehmer. Zudem bleibt die Sorge, die eigene Zahlungsfähigkeit zu sichern. Für Ihre Zahlungsfähigkeit sollten Sie Maßnahmen ergreifen. Mehr darüber in diesen Beitrag.

Die Zahlungsmoral in Deutschland hat sich wieder verschlechtert. Im ersten Quartal 2009 zahlten in Deutschland nur noch 67,2 Prozent der Kunden Ihre Rechnungen pünktlich. Auf das wohlverdiente Geld zu warten, gefällt keinem Unternehmer. Zudem bleibt die Sorge, die eigene Zahlungsfähigkeit zu sichern. Für Ihre Zahlungsfähigkeit sollten Sie Maßnahmen ergreifen. Mehr darüber in diesen Beitrag.

Die "Creditreform" warnt schon jetzt davor, dass sich die Zahlungsmoral im zweiten Halbjahr noch mal verschlechtern wird. Damit die eigene Zahlungsfähigkeit nicht in Gefahr gerät, sind folgende Maßnahmen empfehlenswert:

1. Klare Zahlungsziele definieren

Haben Sie Ihre Leistung erbracht, sollten Sie Ihrem Kunden umgehend eine Rechnung schicken. So machen Sie deutlich, dass Sie auf die eigene Zahlungsfähigkeit achten und ein gutes Forderungsmanagement haben. Wenn Sie eine Rechnung zügig senden, zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie auch einen schnellen Zahlungseingang erwarten. Im Hinblick auf Ihre eigene Zahlungsfähigkeit sollten Sie in die Rechnung schreiben, bis wann Sie die Zahlung erwarten. Schreiben Sie ein konkretes Datum, damit Sie spätere Diskussion zum Fälligkeitstermin von Anfang an ausschließen können.

Ein konkretes Zahlungsdatum ist auch aus rechtlichen Gründen wichtig. Der Kunde kommt automatisch am Tag danach in Zahlungsverzug. Ab diesem Tag können Sie Verzugszinsen berechnen.

2. Rufen Sie Ihre Kunden an

Vielleicht liegt es gar nicht an einer mangelnden Zahlungsfähigkeit, dass Ihr Kunde die Rechnung nicht bezahlt. Vielleicht hat er es schlicht und einfach vergessen oder die Rechnung ist verloren gegangen. Schicken Sie deshalb bei einem Zahlungsverzug nicht sofort eine Mahnung. Mit einem Erinnerungsanruf erreichen Sie meistens mehr. Während eines solchen Telefonats geben Sie dem Kunden die Gelegenheit, die Zahlungsverzögerung zu erklären. Sie werden merken, ob der Kunde die Rechnung vergessen hat oder nicht zahlen will. Sagt der Kunde Ihnen telefonisch die Zahlung zu, sollten Sie einen neuen Zahlungstermin vereinbaren.

3. Für Ihre Zahlungsfähigkeit: 1. Mahnung zeitnah versenden

Verstreicht auch der zweite Zahlungstermin, sollten Sie zeitnah eine 1. Mahnung verschicken. Darin können Sie bereits Mahngebühren und Verzugszinsen androhen. Legen Sie einen neuen Zahlungstermin fest, spätestens zwei Wochen später. Ein solches konsequentes Vorgehen ist notwendig, damit Sie Ihre eigene Zahlungsfähigkeit sicher stellen.

4. Mahnung und Verzugszinsen

Zahlt der Kunde immer noch nicht, schicken Sie eine zweite und letzte Mahnung, in der Sie auch Mahngebühren und Verzugszinsen berechnen. Haben Sie auch mit der zweiten Mahnung keinen Erfolg, sollten Sie die Sache auf keinen Fall auf sich beruhen lassen. Denken Sie an Ihre eigene Zahlungsfähigkeit. Schalten Sie einen Anwalt ein, der die Forderung weiter verfolgt.

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