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Zuschüsse: So bekommen Sie eine Lohnfortzahlung zurückgezahlt

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Von Iris Schuler,

Fällt ein Mitarbeiter wegen Krankheit oder Mutterschutz aus, entstehen Ihnen Kosten. Geleistete Zahlungen können Sie sich durch Leistung aus den Umlagen wieder zurückholen. Nur den Verdienstausfall bekommen Sie nicht erstattet. Mehr dazu lesen Sie in diesem Beitrag.

 Was ist überhaupt eine Umlage? Umlagen sind grundsätzlich eine Versicherung zur Lohnfortzahlung. Diese Versicherungen zur Lohnfortzahlung sind im Aufwendungsausgleichsgesetz (AAG) festgelegt. Deshalb ist diese Versicherung zur Lohnfortzahlung eine Pflichtversicherung, Sie können sich nicht davon befreien lassen.

Es gibt zwei Umlagen:

Lohnfortzahlung Umlage U1

Die Umlage U1 ist Ihre Pflichtversicherung für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall  Ihres Arbeitnehmers. Stellen Sie sich diese Umlage wie eine Kaskoversicherung mit Selbstbeteiligung vor, denn Sie zahlen einen gewählten Beitragssatz und bekommen dann eine bestimmten Prozentsatz der Lohnfortzahlung erstattet. Diese Versicherung zur Lohnfortzahlung deckt jedoch die Leistungen bei Krankheit des Mitarbeiters nicht zu 100 Prozent.

Den fehlenden Betrag zur Erstattung der Lohnfortzahlung können Sie bei verschiedenen Anbietern versichern. Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall fällt erst nach vierwöchiger ununterbrochener Krankheit an. Deshalb müssen Sie die Umlage U 1 nur dann entrichten, wenn das Beschäftigungsverhältnis auf mehr als vier Wochen angelegt ist. Für Mitarbeiter, die kurzzeitig jemanden vertreten oder deren Arbeitsverhältnis auf bis zu vier Wochen befristet ist, fällt keine Umlage U1 an.

Lohnfortzahlung Umlage U 2

Die Umlage U 2 ist Ihre Pflichtversicherung für die Lohnfortzahlung, wenn eine Mitarbeiterin in Mutterschutz geht. Im Gegensatz zur U 1 funktioniert diese Umlage wie eine Kaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung, denn Sie erhalten 100 Prozent der Lohnfortzahlung erstattet.

Erstattet werden

  • der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld.
  • der Mutterschutzlohn. Dies ist das gezahlte Arbeitsentgelt, wenn ein Beschäftigungsverbot vorliegt.
  • Sozialversicherungsbeiträge des Mutterschutzlohns.

Die Höhe der Umlagesätze, die Sie als Versicherungsbeitrag zahlen, wird in der Satzung der jeweiligen Krankenkasse festgelegt. Als Berechnungsgrundlage dient das beitragspflichtige Entgelt zur Rentenversicherung. Beachten Sie, dass einmalige Zahlungen bei der Beitragsberechnung der Umlage sowie bei der Erstattung unberücksichtigt bleiben.

Antrag auf Kostenerstattung der Lohnfortzahlung

Machen Sie Ihre Ansprüche bei der Krankenkasse geltend, bei der der jeweilige Arbeitnehmer versichert ist. Für geringfügig Beschäftige ist die Minijobzentrale bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See zuständig.

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