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Zuschüsse zu haushaltsnahen Dienstleistungen

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Von Iris Schuler,

Die Bezahlung für den Handwerker oder die Haushaltshilfe - für diese Kosten gibt es Zuschüsse in Form von Steuererleichterungen. Das Finanzamt beteiligt sich durch die steuerbegünstigten haushaltsnahen Dienst- und Handwerkerleistungen auch an Ihren privaten Kosten. Haben Sie alle Möglichkeiten genutzt, diese Zuschüsse zu erhalten? Mehr dazu in diesem Beitrag.

Bis zu 5.200 Euro Zuschüsse sind drin, wenn Sie alle Höchstgrenzen für die haushaltsnahen Dienst- und Handwerkerleistungen ausnutzen. Obwohl die Ausgaben teilweise den Privatbereich betreffen, können Sie die Kosten von Ihrer Steuer als Selbstständiger abziehen. Denken Sie daran, dass Sie Kosten für Ihr Büro weiterhin als Betriebsausgaben steuerlich geltend machen.

Zuschüsse in Form von Steuererleichterungen

Für haushaltsnahe Dienstleistungen und häusliche Pflege- und Betreuungsleistungen, die durch Selbstständige in Ihrem Auftrag oder von einem bei Ihnen sozialversicherungspflichtigen Angestellten ausgeführt werden, können Sie 20 Prozent der Kosten, maximal € 4.000,- pro Jahr, abziehen. Zusätzlich können Sie für haushaltsnahe Handwerkerleistungen ebenfalls 20 Prozent der Kosten steuerlich geltend machen.

Zu den haushaltsnahen Dienstleistungen zählen

  • Putzen
  • Kochen
  • Waschen
  • Bügeln
  • Briefkasten während des Urlaubs leeren lassen oder auch Blumen gießen
  • Rasen mähen
  • Gartenpflege
  • Umzug
  • Kinderbetreuung

Zu den haushaltsnahen Handwerkerleistungen zählen beispielsweise

  • Fassadenanstrich
  • Tapezieren und Streichen
  • Garten- und Wegearbeiten
  • Elektrikarbeiten
  • Haushaltsanschlüsse
  • Klavier stimmen
  • Reparatur von Haushaltsgeräten

Neben den Zuschüssen in Form einer Steuererleichterung durch den Abzug von 20 Prozent der Kosten, haben Sie die Möglichkeit, eine Haushaltshilfe in geringfügiger Beschäftigung anzustellen. Sie können 10 Prozent dieser Kosten, maximal EUR 510,- pro Jahr, ebenfalls von der Steuer abziehen.

Die Zuschüsse vom Finanzamt gibt es nur

  • wenn Sie eine Rechnung erhalten haben.
  • wenn auf der Rechnung Arbeitszeit und Material getrennt ausgewiesen sind.

Achten Sie außerdem darauf, dass Sie das Geld überweisen, bei einer Barzahlung ist der Steuerabzug nicht erlaubt. Zudem muss der Auftragnehmer ein Unternehmer sein. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, sind Ihnen die Zuschüsse in Form von Steuererleichterungen sicher.

Viele weitere Tipps rund um das Thema Steuern sparen, lesen Sie auch im gleichnamigen Spezialreport. Verpassen Sie auf keinen Fall die Gelegenheit, zahlreiche Steuererleichterungen kennen zu lernen. Schauen Sie gleich nach.

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