Mit dem Gründungszuschuss erfolgreich in die Selbständigkeit

Auch wenn die Hürden für die Gewährung des Gründungszuschusses in den letzten Jahren deutlich erhöht wurden, so bleibt der Nachfolger von Ich-AG (Existenzgründerzuschuss) und Überbrückungsgeld doch der wichtigste Bestandteil der Gründungsförderung in Deutschland. Mit ihm soll der Weg in die Selbständigkeit erleichtert und der Lebensunterhalt zu Beginn der selbständigen Tätigkeit gesichert werden.

Wer ist anspruchsberechtigt?

Voraussetzung für die Gewährung ist, dass Sie aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen, so wird die Selbständigkeit direkt im Anschluss an eine Beschäftigung nicht gefördert. Der Anspruch auf Arbeitslosengeld muss zu diesem Zeitpunkt noch mindestens 150 Tagen bestehen.

Voraussetzungen für die Gewährung des Zuschusses

Ob Sie den Gründungszuschuss erhalten, liegt im Ermessen der Bundesagentur für Arbeit – einen Rechtsanspruch darauf haben Sie nicht. Geprüft wird u.a., ob für Sie nicht auch ausreichend Bedarf am Arbeitsmarkt besteht, denn auch dann werden Sie keinen Zuschuss erhalten.

Desweitern ist es notwendig, dass Sie die Nachhaltigkeit und Tragfähigkeit Ihrer Geschäftsidee nachweisen können. Dazu benötigen Sie die Bestätigung einer sogenannten fachkundigen Stelle. Hierzu zählen Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, berufsständische Kammern, Fachverbände und Kreditinstitute.

Aber auch Ihre fachliche und unternehmerische Qualifikation wird von der Bundesagentur für Arbeit geprüft.

Wie wird der Gründungszuschuss ausgezahlt?

Die Gewährung erfolgt in zwei Phasen:

Erste Phase (Dauer sechs Monate):

Monatlicher Zuschuss in Höhe Ihres zuletzt bezogenen Arbeitslosengeldes zur Sicherung des Lebensunterhalts + 300 € zur sozialen Absicherung

Zweite Phase (Dauer weitere neun Monate):

Es können 300 € pro Monat zur sozialen Absicherung gewährt werden

Die zweite Phase wird nicht automatisch gewährt. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie eine intensive und hauptberufliche Geschäftstätigkeit der ersten Phase nachweisen können und ob sich das vorgelegte Businesskonzept in den ersten sechs Monaten als tragfähig erwiesen hat.

Insgesamt können Sie maximal 18.000 € erhalten.

Achtung: Liegen zwischen dem Ende einer Förderung und der Aufnahme einer erneuten selbstständigen Tätigkeit weniger als 24 Monate, wird keine weitere Förderung bewilligt.

So stellen Sie den Antrag

Bei der Bundesagentur für Arbeit erhalten Sie einen amtlichen Vordruck. Den Antrag müssen Sie vor der Aufnahme Ihrer selbstständigen Tätigkeit stellen. Diesem muss ein Businessplan (inkl. Kapital- und Finanzierungsplan), eine Umsatz- und Rentabilitätsprognose, das oben dargestellte Gutachten von fachkundiger Stelle, ein Lebenslauf und der Nachweis über die Anmeldung der Selbstständigkeit (vom Gewerbeamt oder Finanzamt) beigefügt werden.

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Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich...

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