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Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich…

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3 goldene Regeln, mit denen Sie Konflikte vermeiden

 

Von Astrid Engel,

Als Selbstständiger sind Sie auf funktionierende Beziehungen zu Ihren Geschäftspartnern angewiesen: Sie brauchen zuverlässige Lieferanten, Mitarbeiter und Kooperationspartner, damit Sie Ihren Kunden qualitativ gute Arbeit bzw. Produkte verkaufen können. Ebenso wichtig sind zufriedene Kunden, die Ihnen Umsatz bringen und Sie weiter empfehlen.

Diese oft mühsam aufgebauten Geschäftsbeziehungen im Streit zu beenden kann mehr als nur herbe wirtschaftliche Einbußen bedeuten: Teure gerichtliche Auseinandersetzungen, enttäuschte Geschäftspartner, die schlecht über Sie sprechen, nervliche Anspannungen.

So beugen Sie Streit mit Geschäftspartnern vor

Die folgenden Regeln helfen, dass aus einer kleinen Meinungsverschiedenheit kein handfester Streit wird.

Regel 1: Gestalten Sie Verträge für Ihren Einzelfall

Bestehen Sie bei allen wichtigen Verträgen auf einer schriftlichen Vereinbarung! Dann können Sie die getroffenen Regelungen jederzeit schwarz auf weiß nachlesen und sich darauf berufen. Passen Sie dafür Musterverträge auf Ihre individuellen Bedürfnisse an.

Überlegen Sie - ggf. zusammen mit einem Anwalt -, welche Regelungen für Sie im Einzelfall sinnvoll sind. Bei Verträgen, die auf langfristige Geschäftsbeziehungen angelegt sind, sollten Sie regelmäßig prüfen, ob sie noch für die aktuelle Situation angemessen sind.

Regel 2: Achten Sie auf Frühindikatoren

In der Praxis kündigen sich Streitigkeiten häufig an. Typische Indikatoren:

  • Die Kommunikation läuft nur noch schriftlich statt wie bisher mündlich.
  • Erbetene Rückrufe bleiben aus.
  • Small-Talk entfällt.

Fallen Ihnen Veränderungen im Umgang mit einem Geschäftspartner auf, werden Sie sofort aktiv! Sprechen Sie an, was Sie bemerkt haben, und fragen Sie, was nicht stimmt. Versuchen Sie frühzeitig, Probleme aus dem Weg zu räumen.

Hilfreich kann beispielsweise ein regelmäßiger Besprechungstermin (z. B. halbjährlich) mit einem wichtigen Lieferanten sein, bei dem wichtige Dinge besprochen werden können.

Regel 3: Oft lohnt es sich, nachzugeben

Bevor Sie es auf die Eskalation eines Streits ankommen lassen, sollten Sie überlegen, ob Sie die Risiken und Kosten in Kauf nehmen können und wollen. Manchmal haben Sie mehr davon, wenn Sie auf bestimmte Ansprüche verzichten.

Ein Konflikt lässt sich so nicht nur schneller lösen. Selbst wenn Sie kurzfristig Einbußen hinnehmen müssten, kann es sich langfristig für Sie rechnen, z. B. wenn Sie eine Kundenbeziehung retten können. Aber: Suchen Sie keine Einigung um jeden Preis!

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