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Abbuchung? Einzugsermächtigung? Was ist eigentlich der Unterschied?

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Von Iris Schuler,

Abbuchung, Einzugsermächtigung, Lastschriftverfahren - im Alltag sorgen diese Begriffe häufig für Verwirrung. Mehr zu diesen Begriffen und wie Sie als Unternehmer welches Verfahren zu Ihrem Nutzen einsetzen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Abbuchung, Einzugsermächtigung, Lastschriftverfahren - im Alltag sorgen diese Begriffe häufig für Verwirrung. Mehr zu diesen Begriffen und wie Sie als Unternehmer welches Verfahren zu Ihrem Nutzen einsetzen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Eine Einzugsermächtigung ist sowohl für Sie als auch für Ihre Kunden aus folgenden Gründen günstig:

  • Der Kunde hat es bequem und sein Geld ist geschützt, weil er den eingezogenen Betrag ohne Angabe von Gründen innerhalb von sechs Wochen zurückbuchen lassen kann.
  • Sie kommen schneller an Ihr Geld, denn Sie können fällige Forderungen vom Konto des Kunden direkt einziehen und müssen nicht warten, bis dieser selbst aktiv wird.

Verwechselt wird die Einzugsermächtigung häufig mit einem anderen Lastschriftverfahren, mit dem Abbuchungsauftrag. Im Gegensatz zur Einzugsermächtigung erteilt beim Abbuchungsauftrag der Kunde selbst der Bank im Voraus den Auftrag, Lastschriften eines bestimmten Gläubigers einzulösen. Als Unternehmer können Sie den Abbuchungsauftrag für Kunden mit schlechter Zahlungsmoral einsetzen und den Abbuchungsauftrag zur Bedingung machen, dass Sie ihn überhaupt noch weiter beliefern. Wird das Konto über einen Abbuchungsauftrag belastet, kann der Kunde den Betrag nicht mehr zurückbuchen lassen.

Abbuchungsverfahren birgt größere Risiken für den Kunden

Aus diesem Grund ist das Abbuchungsverfahren für den Kunden mit größeren Risiken verbunden als die Einzugsermächtigung. Es ist deshalb nicht gestattet, dass in Verträgen vorformulierte Klauseln zu einem Abbuchungsverfahren stehen. Eine Einzugsermächtigung können Sie hingegen auf unterschiedlichste Weise vereinbaren: per AGB oder sogar nur mündlich.

In der Praxis wird häufig nur über eine Abbuchung der offenen Forderungen gesprochen. Was ist dann gemeint? Die Einzugsermächtigung oder der Abbuchungsauftrag? Zu dieser Frage gab der Bundesgerichtshof in einem Urteil eine Antwort:

Wenn aus dem Gesamtzusammenhang hervorgehe, dass Unternehmer und Kunde die Einzugsermächtigung meinten, ändere daran allein die Verwendung des Wortes Abbuchung nichts.

In dem Urteil ging es um folgende Formulierung: "Das Mitglied erteilt dem Studio bis auf Widerruf die Berechtigung, den Beitrag per Bankeinzug monatlich abzubuchen."

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