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Alarmzeichen für Ihr Unternehmen - und wie Sie gegensteuern

 

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Wie Sie eine Krise abwenden

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Was mit einem Schnupfen begann, endete zu guter letzt in einer Lungenentzündung. Leider können sich auch betrieblichen Probleme auf eine ganz ähnliche Art und Weise entwickeln. Da beginnt eigentlich etwas ganz harmlos…das kleine Problem wird jedoch nicht rechtzeitig erkannt, es wird verschleppt und zack steht die Krise vor der Tür…

Gerade bei kleinen Problemen sollten bei Ihnen als Unternehmer schon die Alarmglocken läuten. In der Regel gilt: Wer rechtzeitig handelt, kann so manche Krise abwenden. Lesen Sie folgende Alarmsignale, die Sie im Hinblick auf die Existenz Ihres Unternehmens gut im Auge behalten sollten.

 

1. Viele offene Forderungen

Jeder Unternehmer hat Aufträge, die erst nach Monaten bezahlt werden. Bleibt die Anzahl überschaubar, ist dies auch kein Grund zur Sorge, Häufen sich jedoch die Fälle, kann Ihre Liquidität gefährdet sein. Noch schlimmer ist es, wenn es tatsächlich zu Forderungsausfällen kommt. Dann reduziert sich Ihr Gewinn, die Reserven werden aufgebraucht, Ihr Kontokorrentsaldo erhöht sich.

Das können Sie tun:

  • Bekomme Sie große Aufträge von Neukunden, ist eine Bonitätsauskunft vor Beginn der Arbeit empfehlenswert.
  • Vereinbaren Sie Vorauskasse, Anzahlungen oder Abschlagszahlungen, falls dies möglich ist.
  • Stellen Sie die Arbeit ein, wenn der Kunde Teilzahlungen nicht leistet.
  • Mahnen Sie konsequent.

2. Weniger Aufträge

Die Zahl der Angebote ist gleich geblieben, aber Sie bekommen weniger Aufträge erteilt? Dies ist ein Zeichen dafür, dass potenzielle Kunden mit dem Inhalt der Angebote nicht mehr zufrieden sind.

Das können Sie tun:

  • Fragen Sie die Kunden, warum sie sich gegen Ihr Angebot entschieden haben.
  • Überlegen Sie, ob Ihr Angebot die Bedürfnisse der Kunden abdeckt.
  • Berechnen Sie bei aufwändigen Angeboten eine Gebühr, die Sie bei einer Zusammenarbeit erstatten.

3. Volle Lager

Passen Sie einer schlechten Auftragslage nicht Ihre Einkaufsgewohnheiten an, steigt der Lagerbestand. Das bindet Kapital und kostet Sie Liquidität.

Das können Sie tun:

  • Kaufen Sie entsprechend der Auftragslage ein, insbesondere bei teuren Materialien.
  • Versuchen Sie regelmäßig, bestehende Lagerbestände los zu werden. Räumen Sie eher einen großzügigen Rabatt ein als mit ewigen Ladenhütern zu arbeiten.
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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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