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Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich…

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Betriebsprüfung bei Steuerhinterziehung : Online-Auktions-Plattformen im Visier der Steuerfahnder - Teil 1

 

Von Peter Lampert,

Der Elektrounternehmer Karl J. staunte nicht schlecht, als er die Tür aufmachte und ein Mann sagte:  „Steuerfahndung Karlsruhe. Wir hab en einen Durchsuchungsbefehl für Ihr Unternehmen“. Karl J. wich alle Farbe aus dem Gesicht. Die Steuerfahndung? „Was wollen Sie von mir?“ fragte er. „Ich führe immer meine Steuern ab und gebe pünktlich die Einkommenserklärung ab.“ protestierte Karl J.
Der Mann reichte ihm den Durchsuchungsbefehl. Dort stand, dass dem Elektrounternehmen Karl J. Steuerhinterziehung aus Online-Auktionen vorgeworfen wurde.
Er hatte vor ein paar Jahren versuchsweise einen Internet-Shop eingerichtet und Elektroartikel aller Art darüber verkauft, um einen neuen Vertriebsweg zu erschließen. Karl J. gewann viele neuen <link glossar begriff _blank>Kunden. Zunächst handelte Karl J. nur mit privaten und gebrauchten Artikeln. Aus dem Versuch wurde ein zweites Standbein des Unternehmens. Und er vergaß, die steuerliche Erfassung der Umsätze beim <link glossar begriff _blank>Finanzamt anzugeben. Dafür muss er nun die Zeche bezahlen.

Betriebsprüfung bei Steuerhinterziehung: <link glossar begriff _blank>Finanzamt scannt täglich 100.000 Internet-Seiten!

Die Bundesregierung gab noch vor der „Liechtenstein-Affäre“ zu, das die Finanzverwaltung vom Februar 2006 bis Januar 2008 täglich 100.000 Internet-Seiten auf steuerlich relevante unternehmerische Aktivitäten überprüft (Schreiben der Bundesregierung vom 06.02.2008, Az. DS 16/7978).
Die Seiten werden nicht manuell durchsucht. Ein Beamter würde maximal 2.880 Seiten täglich nach steuerlichen Informationen durchsuchen können. Für 100.000 Seiten täglich würde man 35 Beamte brauchen.
Diese Monotone Aufgabe übernimmt die Prüf-Software „XPIDER“. Jeden Monat werden ungefähr 2 Millionen Seiten vollautomatisch gescannt und registriert. Das Handbuch für Selbstständige und Unternehmer

enthält nicht nur weiterführende Informationen, die Sie wissen sollten,

um es gar nicht erst zu einer Betriebsprüfung bei Steuerhinterziehung

kommen zu lassen, sondern geldwerte Tipps die Sie in Ihrem Unternehmen

sofort umsetzen können.


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und Unternehmer zusammengestellt haben.

Betriebsprüfung bei Steuerhinterziehung: Wen hat das <link glossar begriff _blank>Finanzamt im Visier?

Die Software arbeitet selbstständig. Sie nimmt dabei Unternehmen ins Visier, die in Deutschland wirtschaftlich aktiv, aber nicht steuerlich registriert sind. Oder Unternehmen, die ihre Online-Geschäfte steuerlich nicht angeben.
Unternehmen, die ihre Internet-Geschäfte voll versteuern sollen unbehelligt bleiben. Allerdings kann man davon ausgehen, dass erst einmal alle Unternehmen und Privatpersonen gescannt werden.
Beim Datenabgleich werden die Unternehmen, die registriert sind und Ihre Steuern bezahlen wieder aus dem System gelöscht. Die nicht registrierten Unternehmen werden dann von den Fahndern genauer unter die Lupe genommen.
Wie die Software „XPIDER“ genau funktioniert, ist ein gut gehütetes Geheimnis. Bekannt ist allerdings, dass „XPIDER“ folgendes kann:
  • Angebote und Verkäufe aus Online-Verkaufs- und Versteigerungsplattformen Anbieter bezogen zu filtern und auszuwerten.


  • Sie kann anhand von vorgegeben eindeutigen Merkmalen Internet-Seiten automatisch identifizieren und nach steuerlich relevanten Kriterien durchsuchen.

Im <link aktuelles tipp _top teil betrprf bei>zweiten Teil von „Betriebsprüfung bei Steuerhinterziehung“ zeige ich Ihnen:

  • Wer dem <link glossar begriff _blank>Finanzamt bei Aufklärung bereitwillig hilft. Vielleicht sind Sie überrascht.
  • Wie lange das <link glossar begriff _blank><link glossar begriff _blank>Finanzamt braucht, um alle Informationen zu bekommen.
  • Was das Bundesverfassungs-Gericht zum Internet-Scannen zu sagen hat.
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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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