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Betriebsprüfung: Schlussbesprechung optimal vorbereiten

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Von Iris Schuler,

Am Ende einer Betriebsprüfung findet die sogenannte Schlussbesprechung statt. Auf diese Besprechung haben Sie im Anschluss an eine Betriebsprüfung Anspruch. Sie können auf eigenen Wunsch darauf verzichten, wenn Sie keine Änderung der Besteuerungsgrundlagen erwarten, oder Sie freiwillig darauf verzichten. Falls die Schlussbesprechung zur Betriebsprüfung stattfindet, können Sie sich darauf vorbereiten. Mehr darüber in diesem Tipp.

 

 

Am Ende der Betriebsprüfung steht die Schlussbesprechung mit dem Ziel, eine einvernehmliche Beurteilung strittiger Prüfungsfeststellungen zu erzielen. In der Regel besteht auf beiden Seiten kein Interesse an langwierigen Prozessen nach der Betriebsprüfung, weil diese mit hohen Kosten, viel Zeitaufwand und einem ungewissen Ausgang verbunden sind.

Die Betriebsprüfung ist abgeschlossen, die Schlussbesprechung steht an. In der Regel erscheint der Prüfer nicht wie zur Betriebsprüfung allein, sondern bringt seinen Sachgebietsleiter mit. Auch für Sie ist es empfehlenswert, die Schlussbesprechung nicht allein zu bestreiten. Bitten Sie noch jemand anderes, zum Beispiel Ihren Steuerberater, hinzu.

Schlussbesprechung der Betriebsprüfung: Ankündigung erforderlich

Ort und Termin der Schlussbesprechung nach der Betriebsprüfung müssen Ihnen 7 bis 14 Tage zuvor schriftlich oder mündlich mitgeteilt werden. Außerdem müssen Ihnen auch die einzelnen Besprechungspunkte, also die Prüfungsfeststellungen, die zu Steuernachzahlungen führen können, bekannt sein.

Die Tage der Betriebsprüfung waren eventuell für Sie stressig, vielleicht hat die Betriebsprüfung Sie auch vom normalen Tagesgeschäft abgehalten. Dennoch sollten Sie für die Abschlussbesprechung der Betriebsprüfung sich auf jeden Fall noch mal Zeit nehmen und die Besprechungspunkte vorher durcharbeiten, am besten mit Ihrem Steuerberater. Überprüfen Sie gemeinsam, ob

  • die Prüfungsfeststellungen der Betriebsprüfung in tatsächlicher Hinsicht richtig ermittelt sind.
  • Die Beurteilung durch den Betriebsprüfer der aktuellen Rechtslage und vor allem der aktuellen Rechtssprechung entspricht.
  • wie hoch die nachgeforderten Steuern sein werden.

Danach sollten Sie eine Strategie für die Abschlussbesprechung der Betriebsprüfung planen. Überlegen Sie dazu,

  • welche Beanstandungen der Betriebsprüfung Sie widerlegen können.
  • welche Punkte der Betriebsprüfung Sie auf Grund der Sach- und Rechtslage akzeptieren müssen.
  • in welchen Feststellungen der Betriebsprüfung Sie kompromissbereit sind.
  • bei welchen Punkten Sie keinen Spielraum zum Nachgeben sehen und notfalls auch einen Rechtsstreit führen würden.

Machen Sie sich bewusst, dass die Atmosphäre die Schlussbesprechung zur Betriebsprüfung beeinflusst. Sorgen Sie dafür, dass niemand stört. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, bleiben Sie ruhig und höflich. Vermeiden Sie unbedingt eine Eskalation, bitten Sie zur Not um eine kurze Pause, um Ihren Frust draußen zu entladen.

 

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