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Die neuen absoluten Verbote des UWG (Teil 3)

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Von Iris Schuler,

Nach der Reform des UWG gibt es jetzt die schwarze Liste mit 30 irreführenden und aggressiven geschäftlichen Handlungen. Diese Serie gibt Ihnen einen Überblick, welche Verbote die schwarze Liste des UWG beinhaltet.

Nach der Reform des UWG gibt es jetzt die schwarze Liste mit 30 irreführenden und aggressiven geschäftlichen Handlungen. Diese Serie gibt Ihnen einen Überblick, welche Verbote die schwarze Liste des UWG beinhaltet.

  • Verbot von finanzierter redaktioneller Werbung

Laut UWG ist es beispielsweise nicht erlaubt, Produktbeschreibungen im Textteil einer Zeitung ohne den Hinweis Anzeige zu platzieren. Beachten Sie, dass jede Werbung mit angeblichen Presseberichten, die tatsächlich bezahlt wurden, über diesen Absatz des UWG abgemahnt werden können.

  • Falsche Behauptung über Art und Ausmaß einer Gefahr für die persönliche Sicherheit des Verbrauchers oder seine Familie, falls er das Produkt nicht kauft.

Das UWG bezieht sich hier auf Fantasieaussagen. Ein Beispiel: In 90 Prozent der Fälle treten Mangelerscheinungen auf, wenn Sie dieses Nahrungsergänzungsmittel nicht einnehmen.

Vermeiden Sie in Ihrer Werbung Dramatisierungen. Falls möglich, belegen Sie Ihre Aussagen immer mit seriösen Quellen. Es ist noch unklar, was alles zur persönlichen Sicherheit zählt. Gehen Sie im Moment davon aus, dass sich dieser Absatz des UWG auch auf die finanzielle Sicherheit bezieht.

  • Werbung mit Nachahmungen, bei denen absichtlich vorgetäuscht wird, sie wären das Produkt eines bestimmten anderen Herstellers.

Laut UWG ist beispielsweise Werbung mit Abbildungen, die Markenprodukten zum Verwechseln ähnlich sehen, nicht erlaubt. Auch Werbeslogans, die ähnlich klingen, gestattet das UWG nicht.

  • Verbot von Schneeball- oder Pyramidensystemen zur Verkaufsförderung. Dazu zählt das UWG Gewinnbriefe oder ähnliche Systeme, die davon lebten, dass immer der nächste Betroffene bezahlt.

Laut UWG darf ein System nicht den Eindruck vermitteln, dass die Vergütung hauptsächlich von der Einführung weiterer Teilnehmer abhängt. Außen vor sind jedoch zum Beispiel Vertriebssysteme für Nahrungsergänzungsmittel, bei denen auch der Umsatz entscheidet, obwohl Provisionen je nach Vertriebsstufe bezahlt werden.

  • Falsche Behauptung der Geschäftsaufgabe oder Geschäftsverlegung, z.B. Werbung mit "Alles muss raus wegen Geschäftsaufgabe".

Vermeiden Sie im Hinblick auf das UWG immer Aussagen, die nicht stimmen.

Weitere Informationen zum UWG lesen Sie im Handbuch für Selbstständige und Unternehmer.

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