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Diese betriebswirtschaftliche Regel sichert Ihre Existenz

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Urheber: peshkov | Fotolia

Von Iris Schuler,

Oberstes Ziel eines jeden Selbstständigen ist, die Rechnungen fristgerecht zu bezahlen. Das soll mein erstes Ziel sein – denken Sie jetzt vielleicht. Das ist doch für mich selbstverständlich, damit muss ich mich nicht näher beschäftigen.

Vorsicht: Mangelnde Zahlungsfähigkeit kann auch für Unternehmen mit guter Auftragslage das Aus bedeuten. Ein Liquiditätsengpass kann die Existenz Ihres Unternehmens bedrohen. Beugen Sie deshalb vor, planen Sie Ihre Liquidität.

Betriebsausgaben: Haben Sie an alles gedacht?

Schritt 1: Flüssige Mittel am Jahresbeginn

Beginnen Sie das Jahr mit einem Kassensturz. Welche liquiden Mittel stehen Ihnen zur Verfügung?

Schritt 2: Mit welchen Einnahmen rechnen Sie?

Planen Sie monatsweise die voraussichtlichen Einnahmen. Den größten Anteil wird Ihr Umsatz ausmachen. Eine gute Orientierung bietet der Umsatz aus dem letzten Jahr, als Neu-Gründer müssen Sie den Umsatz schätzen – das ist etwas schwieriger.

Verteilen Sie den geschätzten Jahresumsatz auf die einzelnen Monate. Im einfachsten Fall teilen Sie durch 12. Berücksichtigen Sie jedoch unbedingt saisonale Schwankungen. Neben den Umsätzen könnten Sie auch weitere Einnahmen haben. Denken Sie beispielsweise an Zinsen oder Erlöse aus dem Verkauf von Vermögen. Auch Darlehen gehören dazu – damit können Sie schließlich auch Rechnungen bezahlen.

Schritt 3: Welche Ausgaben stehen dagegen?

Bei den Ausgaben stehen die regelmäßig wiederkehrenden Kosten an erster Stelle. Dazu zählen Gehälter, Sozialabgaben, Mieten, Energiekosten, Darlehenszinsen, Werbung, Steuern usw. Stellen Sie auf einer Liste alle Kosten zusammen. Die wichtigsten Posten finden Sie in Ihren Eingangsrechnungen und den Kontoauszügen aus dem Vorjahr. Hinzu kommen noch einmalige Kosten wie Privatentnahmen oder Sponsoring.

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Schritt 4: Decken die Einnahmen die Ausgaben?

Ziehen Sie nun die monatlichen Ausgaben von den Einnahmen ab. Verbleibt ein Einnahmenüberschuss, eine Überdeckung? Das ist prima. Wenn in einzelnen Monaten die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, kommt es zu einer Unterdeckung. Noch kein Grund zur Beunruhigung – Sie sollten jedoch über ausreichende Reserven verfügen, zum Beispiel über Bank- oder Kassenguthaben oder einen Kontokorrentkredit, damit Sie die Rechnungen bezahlen können.

Addieren Sie zu den Monatssalden die Salden der Vormonate. Dies ist der Kassenbestand des Folgemonats. Die Salden plus die gewährte Kreditlinie ergeben Ihre Liquidität, die Ihnen am Ende des Monats zur Verfügung steht. Diese sollte immer positiv sein.

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