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EÜR: Entnahmen sind Einnahmen

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Von Iris Schuler,

Viele Kleinunternehmer verzichten auf das Erstellen einer Bilanz und ermitteln den Gewinn bzw. Verlust über die EÜR. Obwohl die EÜR wesentlich einfacher als die Bilanz zu erstellen ist, tauchen auch bei der EÜR immer wieder Fragen auf. Wie erfassen Sie beispielsweise Entnahmen in der EÜR? Mehr darüber in diesem Tipp.

 

Haben Sie etwas aus Ihrem Betrieb entnommen? Sach-, Nutzungs- und Leistungsentnahmen müssen Sie wie Einnahmen behandeln und somit versteuern. Im Vordruck Ihrer EÜR finden Sie dazu drei Kategorien:

 

Sachentnahme in Ihrer EÜR

Sie haben Güter Ihres Anlagevermögens verkauft oder zu privaten Zwecken entnommen? Erlöse aus Verkäufen bzw. die Teilwerte von entnommenen Gütern tragen Sie in Ihrer EÜR als Summe in Feld 102 ein. Die Teilwerte der entnommenen Güter schätzen Sie oder belegen diese durch Angebote bzw. Gutachten.

Nutzungsentnahme in Ihrer EÜR

Setzen Sie Ihren Pkw als Geschäftswagen ab? Dann müssen Sie die private Nutzung in der Regel versteuern. In Ihrer EÜR steht dieser Wert in Feld 106.

Sonstige Entnahmen in Ihrer EÜR

Neben der Sachentnahme für Anlagegüter und der Nutzungsentnahme für Ihren Geschäftswagen gibt es noch sonstige Sach-, Nutzungs- und Leistungsentnahmen. Dazu zählen die Entnahme von Waren, zum Beispiel Kleidung aus der Verkaufskollektion zur Selbstnutzung oder die private Nutzung des Telefons oder Internets. Auch der Einsatz von betrieblichen Maschinen und Arbeitskräften im Privatbereich gehört zu den sonstigen Entnahmen. Die Werte dieser Entnahmen tragen Sie in Ihrer EÜR in Feld 108 ein.

Die Wertermittlung der Entnahmen fällt nicht immer leicht. Tragen Sie jedoch auf jeden Fall Beträge in die dafür vorgesehenen Felder ein. Für die private Nutzung eines betrieblichen Telefon- und Internetanschlusses ist beispielsweise eine Entnahme von 15 bis 30,- Euro jeden Monat angemessen und sollte so auch in Ihrer EÜR zu erkennen sein. Das Finanzamt wird die Angaben zu Ihren Entnahmen in der EÜR genau prüfen. Die Aufschlüsselung der Werte sollten Sie aufheben und auch noch nach Jahren begründen können.

Denken Sie daran: Als umsatzsteuerpflichtiges Unternehmen tragen Sie bei den Entnahmen immer Nettobeträge ein. Fallen auf die Entnahmen Umsatzsteuer an, bilden Sie eine Summe und tragen diese im Feld 140 in Ihrer EÜR ein.

Weitere Ratschläge, wie Sie Ihre EÜR korrekt erstellen, lesen Sie im Handbuch für Selbstständige und Unternehmer.

 

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