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Fixkosten vermeiden und dauerhaft sparen

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Fixkosten können schnell zur Schuldenfalle werden

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

es gibt Fixkosten und es gibt variable Kosten. Variable Kosten passen sich automatisch dem Umsatz an. Sinken die Aufträge, fallen beispielsweise auch keine Kosten für Material oder Waren an. Anders verhält es sich mit den Fixkosten. Diese sind immer da, egal wie gut oder schlecht Ihre Auftragslage ist. Miete, Gebühren für die Telekommunikation, Versicherungen sowie Löhne und Gehälter wiederholen sich immer und immer wieder als regelmäßige Ausgabe, unabhängig von Ihrem Umsatz.

Ist Ihr Fixkostenblock hoch, geraten Sie viel schneller unter Druck, wenn der Umsatz geringer ausfällt. Behalten Sie deshalb die Fixkosten immer kritisch im Auge, damit Sie einen Liquiditätsengpass oder gar eine Schuldenfalle vermeiden.

Diese drei Strategien eignen sich dazu, Fixkosten zu vermeiden:

 

 

1. Kosten kritisch prüfen

Sparsamkeit ist für jeden Unternehmer wichtig, besonders wenn es um die Fixkosten geht. Geben Sie weniger aus, müssen Sie weniger erwirtschaften. Es ist deshalb empfehlenswert, genau zu überlegen, bevor Sie Geld ausgeben:

Benötigen Sie die Sache überhaupt?

  • Ist es wichtig, dass Sie die Investition jetzt tätigen?
  • Können Sie den Umfang verringern?

2. Weniger Dauerschuldverhältnisse eingehen

Die meisten Fixkosten treten im Rahmen von Dauerschuldverhältnissen auf. Es sind Verträge, die Sie zu einer regelmäßigen Zahlung verpflichten. Je mehr Verträge laufen, desto geringer ist Ihr finanzieller Handlungsspielraum. Verträge werden meistens mit dem Argument verkauft, dass die Sache letztendlich viel günstiger für Sie wird. Im Nachhinein erweist sich jedoch das Gegenteil. Hinterfragen Sie deshalb jeden Vertrag.

3 häufige Dauerschuldverhältnisse

Mobilfunk-Verträge: Sie schließen einen Vertrag für zwei Jahre ab, zahlen monatliche Grundgebühr und profitieren von günstigeren Gesprächsgebühren sowie einem verbilligten Handy. Telefonieren Sie jedoch eher selten mobil, wäre eine Prepaidkarte vielleicht die günstigere Variante.

Wartungsverträge: Sie kaufen ein Bürogerät oder eine Maschine. Gleichzeitig schließen Sie noch einen Vertrag für die Wartung ab, weil der Verkäufer Ihnen sagt, dass Sie dadurch die Hälfte der Kosten für die Wartung sparen. Das mag stimmen, aber muss das neue Gerät wirklich so oft gewartet werden? Reichen vielleicht auch größere Wartungsintervalle?

Werbeanzeigen: Sie wollten eigentlich nur eine Anzeige in der Zeitung, aber wenn Sie gleich zehn Schaltungen kaufen, wird die einzelne Anzeige günstiger. Lassen Sie sich auf ein solches Geschäft nicht ein. Kaufen Sie eine Serie erst dann, wenn Sie die Schaltung bereits getestet haben und Sie genau wissen, dass der Erfolg Ihnen sicher ist.

3. Verpflichtungen reduzieren

Manche Dauerschuldverhältnisse können Sie nicht vermeiden, aber Sie können den Umfang der Verpflichtungen dennoch begrenzen.

Mieten: Es stimmt zwar, dass die Mieten für große Gewerberäume im Verhältnis günstiger sind als für kleinere. Dies ist jedoch kein Grund, zu große Räume zu mieten. Denken Sie daran, dass Sie nicht nur unnötig Miete zahlen, sondern auch noch für höhere Nebenkosten aufkommen müssen.

Geschäftswagen: Das Leasing für den neuen Geschäftswagen kostet Sie im Monat nicht allzu viel. Zudem schont Leasing Ihre Liquidität, aber muss es wirklich ein Neuwagen sein? Reicht nicht auch ein Gebrauchtwagen?

Mitarbeiter: Das Unternehmen wächst, Sie stellen Mitarbeiter ein, dadurch steigt die Kostenbelastung durch monatliche Gehälter und den Arbeitgeberanteil an Sozialabgaben. Und wenn die Auftragslage wieder zurückgeht? Die Einstellung eines festen Mitarbeiters will wohlüberlegt sein. Kaufen Sie besser in der Aufbauphase Leistungen von anderen Selbständigen hinzu, statt selbst Personal einzustellen.

 
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