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Formen öffentlicher Ausschreibungen

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Von Iris Schuler,

Im Konjunkturpaket 2009 sind beispielsweise Gelder für die Sanierung von Schulen und Straßen enthalten. Daraus ergeben sich mehr öffentliche Ausschreibungen, die für jedes Unternehmen eine Chance auf Aufträge bieten. In Kombination mit dem Konjunkturpaket sollen kleine Unternehmen bei öffentlichen Ausschreibungen bevorzugt werden. In diesem Beitrag lesen Sie, welche Formen der öffentlichen Ausschreibungen es gibt.

Im Konjunkturpaket 2009 sind beispielsweise Gelder für die Sanierung von Schulen und Straßen enthalten. Daraus ergeben sich mehr öffentliche Ausschreibungen, die für jedes Unternehmen eine Chance auf Aufträge bieten. In Kombination mit dem Konjunkturpaket sollen kleine Unternehmen bei öffentlichen Ausschreibungen bevorzugt werden. In diesem Beitrag lesen Sie, welche Formen der öffentlichen Ausschreibungen es gibt.

Warum überhaupt eine Ausschreibung? Öffentliche Auftraggeber dürfen Aufträge meist nicht direkt vergeben, sondern müssen ein Auswahlverfahren durchführen. Es gibt verschiedene Varianten, die sich nach dem Auftragswert orientieren.

1. Öffentliche Ausschreibung

Die ausschreibende Stelle veröffentlicht das Vorhaben in einer öffentlichen Ausschreibung. Jedes Unternehmen ist berechtigt, die Unterlagen anzufordern und sich an der Ausschreibung zu beteiligen. Wer den Auftrag bekommt, entscheidet die ausschreibende Stelle. In der Regel wählt der Auftraggeber das Angebot mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis aus.

2. Beschränkte Ausschreibung

Als beschränkte Ausschreibung bezeichnet man ein Verfahren, bei dem der Auftraggeber mehrere Unternehmen direkt bittet, ein Angebot abzugeben. Eine beschränkte Ausschreibung ist möglich, wenn die Schwellenwerte zwischen 15.000 und 300.000 Euro liegen.

3. Freihändische Vergaben

Die freihändische Vergabe als Form der öffentlichen Ausschreibung ist nur bei geringen Auftragssummen zulässig. Die Grenzen schwanken von Land zu Land und von Kommune zu Kommune zwischen 5.000 und 30.000 Euro. Die Unternehmen werden aufgefordert, ein Angebot abzugeben. Für das Verfahren der freihändischen Vergabe gibt es keine Formvorschriften. Außerdem hat der Auftraggeber die Möglichkeit, über den Angebotsinhalt zu verhandeln.

4. Zusätzliche Teilnahmewettbewerb

Ein zusätzlicher Teilnahmewettbewerb ist ein Muss oberhalb der Schwellenwerte. Unterhalb der Grenzen kann vor der beschränkten Ausschreibung bzw. der freihändischen Vergabe ein Teilnahmewettbewerb vorgeschaltet werden. In diesem Fall wählt die Vergabestelle aus den Bewerbern Unternehmen aus, die ein Angebot abgeben dürfen.

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