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Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich…

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Höhere Preise? Geben Sie Kontra!

 

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„Über Geld spricht man nicht“ – das mag vielleicht unter Freunden gelten oder bei reinen Privatsachen angemessen sein. Im Geschäft müssen Sie diese Weisheit jedoch nicht beherzigen. Das gilt auch, wenn Lieferanten Ihnen eine Preiserhöhung aufs Auge drücken (wollen).

Preiserhöhungen müssen Sie nicht bedingungslos akzeptieren

Überlegen Sie zunächst, ob es sich lohnt, darüber zu sprechen. Geht es beispielsweise jährlich nur um einen geringen Betrag von 20-30 Euro, können Sie sich die Mühe sparen. Konzentrieren Sie sich dann besser auf Lieferanten und Dienstleister, deren Preiserhöhungen deutlicher ausfallen, denn hier können Sie wirklich sparen.

Haben Sie sich entschieden, gegen die Preiserhöhung anzugehen, widersprechen Sie der meist brieflich angekündigten Preiserhöhung schriftlich. Dazu müssen Sie keinen ausgefeilten Brief schreiben, eine kurze, klare Ansage reicht: "Ihre Preiserhöhung kann ich leider nicht akzeptieren und bestelle weiterhin zu diesen Konditionen:…"

Der Weg zur Preisdiskussion ist bereitet

Das mag Ihnen auf den ersten Blick vielleicht frech erscheinen. Sie erreichen damit jedoch, dass es zu einer Preisverhandlung kommen wird. In der eigentlichen Preisdiskussion ist es wichtig, dass Sie sachlich bleiben. Denken Sie immer daran, dass die Preiserhöhung kein persönlicher Angriff gegen Sie ist. Der Lieferant wird wahrscheinlich seine Gründe haben, unterstellen Sie ihm deshalb keine Gier und auch keinen Geiz. Es wird Sie auch nicht weiterbringen, wenn Sie über Ihre eigene Situation jammern. Fragen Sie stattdessen konkret nach, warum der Lieferant die höheren Preise fordert. Hat er etwas getan, um dies zu vermeiden? Eröffnen Sie so das Gespräch, zwingen Sie den Gegenüber sofort in die Defensive, was zu Ihrem Vorteil ist.

Wahrscheinlich wird Ihr Geschäftspartner Ihnen Gründe für die Preiserhöhung nennen. Den Preis müssen und wollen Sie natürlich nicht bedingungslos akzeptieren, zeigen Sie jedoch Entgegenkommen. Bieten Sie einen Kompromiss an – Ihre tatsächliche Verhandlungsposition spielt hier eher eine untergeordnete Rolle. Lässt Ihr Verhandlungspartner nicht mit sich reden, können Sie noch versuchen, den Zeitpunkt der Preiserhöhung rauszuschieben oder Zusatzleistungen fordern. Erfahrungsgemäß gehen Sie aus solchen Preisdiskussionen selten mit leeren Händen. Ein kleiner Vorteil ist bestimmt drin…Sie müssen sich nur trauen, die Sache anzugehen.

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