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Neue Regeln zum Krankengeld

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Von Iris Schuler,

Seit dem 1.1.09 gibt es den Gesundheitsfonds. Für alle gesetzlichen Krankenkassen gilt ein Beitragssatz. Der Gesetzgeber legt den Beitragssatz im November des Vorjahres für das kommende Jahr fest. Für 2009 gilt ein Beitragssatz von 15,5 Prozent. Neben dem einheitlichen Beitragssatz gibt es auch noch weitere Änderungen, die Sie als freiwillig versichertes Mitgied kennen sollten. Welche neuen Regeln für das Krankengeld gelten, lesen Sie in diesem Beitrag.

Seit dem 1.1.09 gibt es den Gesundheitsfonds. Für alle gesetzlichen Krankenkassen gilt ein Beitragssatz. Der Gesetzgeber legt den Beitragssatz im November des Vorjahres für das kommende Jahr fest. Für 2009 gilt ein Beitragssatz von 15,5 Prozent. Neben dem einheitlichen Beitragssatz gibt es auch noch weitere Änderungen, die Sie als freiwillig versichertes Mitgied kennen sollten. Welche neuen Regeln für das Krankengeld gelten, lesen Sie in diesem Beitrag.

Sind Sie freiwilliges Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse? Dann haben Sie seit dem 1.1.09 keinen Anspruch mehr auf Krankengeld. Bisher war die Regelung zum Krankengeld abhängig von der Satzung der Krankenkasse. Manche Kassen zahlten freiwillig Versicherten Krankengeld ab dem 43. Tag der Erkrankung, andere Kassen gewährten den Anspruch auf Krankengeld zu einem späteren Zeitpunkt oder verlangten für das Krankengeld einen erhöhten Beitragssatz. Nur wenige Kassen zahlten bisher an freiwillig Versicherte kein Krankengeld.

Kein Krankengeld für Selbstständige ab dem 01.01.09

Inzwischen haben Krankenkassen bezüglich des Krankengeldes keine Gestaltungsfreiheit mehr. Es wurde gesetzlich festgelegt, dass hauptberuflich selbstständige Erwerbstätige grundsätzlich keinen Anspruch auf Krankengeld haben. Konkret bedeutet das, dass Sie seit dem 1.1.09 keinen Anspruch auf Krankengeld mehr haben, selbst dann, wenn in der Satzung der Krankenkasse etwas anderes steht.

Möchten Sie weiter Krankengeld beziehen, müssen Sie selbst aktiv werden. Die Krankenkassen sind dazu verpflichtet, Wahltarife anzubieten. Es muss auch einen Wahltarife geben, der die Zahlung von Krankengeld beinhaltet. Für den Wahltarif wird ein höherer Beitrag fällig, denn die Krankenkasse bietet eine Mehrleistung an. Die Kosten richten sich nach Höhe, Beginn und Dauer des Krankengeldes.

Schließen Sie bei Ihrer Krankenkasse einen Wahltarif ab, binden Sie sich für drei Jahre an Ihre Krankenkasse. Zudem verzichten Sie auf das Sonderkündigungsrecht im Falle einer Beitragserhöhung. Der Wechsel in eine private Krankenversicherung ist also für diese Zeit ausgeschlossen.

Es ist deshalb empfehlenswert, vor Abschluss eines Wahltarifs die Leistungen der Krankenkasse genau zu überprüfen. Es gilt zwar ein Beitragssatz, die Leistungen können jedoch unterschiedlich sein. Denken Sie auch über die Alternative nach, es beim regulären Tarif zu belassen und eine private Krankentagegeldversicherung abzuschließen.

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