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Prüfungsschwerpunkte in einer Betriebsprüfung

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Von Iris Schuler,

Eine Betriebsprüfung fällt von Unternehmen zum Unternehmen unterschiedlich aus. Welche Punkte der Betriebsprüfer während einer Betriebsprüfung besonders intensiv kontrolliert, hängt von Ihrer Akte im Finanzamt ab. Mehr zu Prüfungsschwerpunkten lesen Sie in diesem Beitrag.

Bevor der Betriebsprüfer zu Ihrer Betriebsprüfung antritt, wird er sich mit Ihrer Akte im Finanzamt beschäftigen. Findet er Auffälligkeiten, wird er sich natürlich während der Betriebsprüfung genau damit näher beschäftigen. Wo Ihre Schwachstellen liegen, wissen Sie selbst am besten. Bereiten Sie sich deshalb für Ihre Betriebsprüfung auf Nachfragen dazu vor, um dem Prüfer Erläuterungen geben zu können. Falls nötig, arbeiten Sie mit einem Steuerberater zusammen.

Abgesehen von den individuellen Prüfpunkten während einer Betriebsprüfung hat jeder Prüfer sein Standardprogramm, das er während einer Betriebsprüfung abarbeitet. Erfahrungsgemäß sind hier die meisten Beanstandungen zu finden. Deshalb sollten Sie diese Punkte vor einer Betriebsprüfung noch einmal intensiv auf mögliche Lücken und Fehler abklopfen. Bei kleinen Unternehmen sind es vor allem folgende Prüfungsfelder:

  • Ansparabschreibungen, jetzt Investitionsabzugsbetrag

In vielen Fällen wurde das geplante Investitionsgut zu ungenau bezeichnet oder ein anderes Investitionsgut gekauft als angekündigt. Bezeichnen Sie deshalb die geplante Anschaffung genau, z.B. Ford Focus, anstatt nur Fahrzeug.

  • Häusliches Arbeitszimmer

Grund zur Beanstandung gibt es, wenn das Arbeitszimmer kein abgetrennter Raum ist. Außerdem wird während der Betriebsprüfung geprüft, ob der Anteil der steuerlich geltend gemachten Kosten an den Gesamtkosten zu hoch ist, bzw. ob das Arbeitszimmer auch Mittelpunkt der Arbeit ist. Erläutern Sie am besten schon mit der Steuererklärung, wie Sie arbeiten und warum der Arbeitsschwerpunkt im Arbeitszimmer liegt.

  • Bewirtungen

Bewirtungen sind Thema einer Betriebsprüfung, wenn ein Ehepartner an einem Geschäftsessen beteiligt war oder die Namen der beteiligten Personen nicht angegeben wurden. Wenn Sie Verwandte bewirten, sind Nachfragen während einer Betriebsprüfung die Regel. Achten Sie darauf, dass solche Arbeitsessen nicht an einem persönlichen Feiertag, zum Beispiel einem Geburtstag, stattfinden. Der geschäftliche Anlass wird dann unglaubwürdig.

  • Geschäftswagen

Probleme gibt es in der Betriebsprüfung, wenn der private Nutzungsanteil zu niedrig angesetzt wird. Nutzen Sie Ihren Geschäftswagen zwischen 10 und 50 Prozent dienstlich, führen Sie über einen Zeitraum von drei Monaten Aufzeichnungen über Ihre Geschäftsfahrten. Geteilt durch die Jahreskilometer ergibt sich der tatsächliche geschäftliche Anteil. Diesen multiplizieren Sie mit den jährlichen Kosten des Wagens. Das sind die Betriebsausgaben.

  • Telefonkosten

Sind Privatgespräche vom Geschäftsanschluss nicht oder nur in sehr geringem Umfang versteuert? Ein Punkt, der während einer Betriebsprüfung unter die Lupe genommen wird. Erfassen Sie alle Telefon- und Internetkosten als Ausgaben. Für den Privatanteil setzen Sie pauschal 20 bis 50,- Euro je Monat als fiktive Einnahme an. Fragen Sie beim Finanzamt, welchen Betrag es aktuell akzeptiert.

  • Verträge mit Angehörigen

Bei einer Betriebsprüfung wird geschaut, ob Verträge wie vereinbart durchgeführt werden. Treffen Sie deshalb keine unüblichen Vereinbarungen mit Angehörigen und halten Sie Verträge exakt ein.

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