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Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich…

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So ist mehr Gewinn für Sie drin

 

Von Iris Schuler,

Bieten Sie Ihre Leistungen überhaupt zum richtigen Preis an? Viele Jungunternehmer wissen das nicht so genau…sie machen ihre Preise mehr aus dem Bauch heraus.

Richtig kalkulieren - das bringt's 

Der richtige Preis ist abhängig von den Preisen, die die Konkurrenz anbietet und von Ihrer Kostendeckung bzw. Ihrem Gewinn.

Tipp: Orientieren Sie sich nicht zu sehr an der Konkurrenz. Die Strategie "zunächst unterbieten und dann die Preise erhöhen" funktioniert meistens nicht. Die mit Kampfpreisen gewonnenen Kunden reagieren meist auf Preiserhöhungen sehr empfindlich. Besser ist es, wenn Sie direkt richtig kalkulieren. 

Wie Sie Preise ausrechnen, die Ihnen Gewinn bringen

Stellen Sie Ihren Kunden die Stunden in Rechnung, die Sie für die Arbeit tatsächlich benötigten. Aber wie errechnen Sie den richtigen Stundensatz? Der Stundensatz muss Ihre Kosten decken und einen Beitrag zu Ihrem Gewinn leisten.

Wie hoch die Kosten pro Stunde sind, erfahren Sie, wenn Sie Ihre Gesamtkosten auf die jährliche Arbeitszeit umlegen.

Stundenlohn Schritt für Schritt berechnen

Berechnen Sie zunächst also Ihre Kosten: 

Personalkosten: Wenn Sie Mitarbeiter beschäftigen, listen Sie zunächst die Lohn- und Lohnnebenkosten aller Beschäftigten für ein Jahr auf.

Kapital- und Sachkosten: Rechnen Sie alle betrieblichen Kosten zusammen, die bei Ihnen pro Jahr anfallen. Dazu gehören unter anderem Anschaffungs- und Betriebskosten sowie Zinsen.

Haben Sie die Kosten zusammengesellt, fehlt noch die Berechnung der produktiven Arbeitsstunden. Über den Daumen gepeilt sind es für jeden Mitarbeiter und natürlich für Sie selbst pro Jahr 215 Arbeitstage mit durchschnittlich 8 Stunden.

Teilen Sie jetzt die errechneten Kosten durch die Zahl der produktiven Stunden – Sie erhalten die Kosten, die pro Arbeitsstunde anfallen. Addieren Sie nun Ihren Gewinnzuschlag sowie die Mehrwertsteuer. Fertig ist Ihr Brutto-Stundesatz, den Sie Ihren Kunden in Rechnung stellen.

Und denken Sie immer daran: Verkaufen Sie sich nicht unter Wert. Den Gewinnzuschlag bestimmen Sie ganz allein und gute Arbeit hat eben seinen Preis. 

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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