Gratis-Download

Dieser Gratis-Download erläutert die Rechnungspflichtangaben, damit Sie bei der Eingangskontrolle nichts übersehen. Aber auch bei der Erstellung...

Jetzt downloaden

So sichern Sie dauerhaft Ihre Zahlungsfähigkeit

0 Beurteilungen
Urheber: Marco Scisetti | Fotolia

Von Iris Schuler,

Nehmen Sie sich für das neue Jahr immer etwas vor? Bestimmt. Ich hätte noch ein berufliches Ziel, das Sie unbedingt im Blick behalten sollten.

Bezahlen Sie auch im nächsten Jahr alle Rechnungen fristgerecht. Das brauche ich mir nicht vorzunehmen – werden Sie jetzt vielleicht denken – das mache ich sowieso. Schön, wenn es so bleibt, aber aufgrund fehlender Liquidität stehen sogar Unternehmen mit guter Auftragslage regelmäßig vor dem Aus.

Denn: Große Aufträge bringen zwar Geld, aber oft erst nach Wochen oder sogar Monaten. In der Zwischenzeit flattern Ihnen die Rechnungen ins Haus, Sie müssen eventuell Löhne zahlen, Steuern überweisen usw. – da kann die Liquiditätsfalle schnell zuschlagen. Mit einer durchdachten Liquiditätsplanung erkennen Sie rechtzeitig, wann das Geld knapp wird und wie Sie Vorsorge treffen können:

Liquiditätsplanung in 4 Schritten

1. Wie viele flüssige Mittel haben Sie am Jahresbeginn?

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Kassensturz. Wie viel Geld ist in Ihrer Kasse und auf Ihrem Konto?

2. Welche Einnahmen erwarten Sie?

Planen Sie für jeden Monat Ihre voraussichtlichen Einnahmen. Schätzen Sie dazu den voraussichtlichen Jahresumsatz – als Orientierung dient der Umsatz aus dem Jahr 2010. Verteilen Sie den Jahresumsatz auf die einzelnen Monate. Berücksichtigen Sie saisonale Schwankungen. Rechnen Sie damit, dass ein Großauftrag wegfällt? Passen Sie Ihre Planung an.

 

Anzeige

3. Welche Ausgaben stehen an?

Hier stehen an erster Stelle die wiederkehrenden Kosten wie Gehälter, Sozialabgaben, Mieten, Energiekosten, Kreditkosten oder Steuern. Stellen Sie auf einer Liste alle Kosten zusammen. Die wichtigsten finden Sie in Ihren Eingangsrechnungen und den Kontoauszügen aus dem Vorjahr. Denken Sie zusätzlich auch an einmalige Ausgaben, wie Investitionen oder Sponsoring.

4. Decken die Einnahmen die Ausgaben?

Ziehen Sie von den monatlichen Einnahmen die Ausgaben ab. Im Idealfall bleibt ein Einnahmenüberschuss, auch Überdeckung genannt. Übersteigen in einzelnen Monaten die Ausgaben die Einnahmen, liegt eine Unterdeckung vor. Das ist jedoch noch kein Grund zur Beunruhigung. Wichtig ist, dass Sie genügend Reserven haben, um die Rechnungen bezahlen zu können. Addieren Sie die einzelnen Monatssalden. Der kumulierte Saldo (mit Über- oder Unterdeckung) ist der Kassenbestand des Folgemonats. Zusammen mit der gewährten Kreditlinie ergibt sich daraus Ihre Liquidität – die immer positiv sein sollte. Leiten Sie bei negativen Salden rechtzeitig Gegenmaßnahmen ein.

Gründer-Wissen

Sie haben eine Geschäftsidee? Sie suchen ein zweites Standbein? Sie wollen frischen Wind in Ihr Leben bringen? Aber Sie wissen nicht, wie Sie „es“ anfangen sollen? Was Sie als erstes tun müssen, damit Ihre Idee auch ein Erfolg wird? Lesen Sie „Gründer-Wissen“!

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
28 Beurteilungen
8 Beurteilungen
1 Beurteilung
Produktempfehlungen

Mehr Geld – mehr Kunden – mehr Sicherheit für Ihr Unternehmen

Die neuesten Urteile der Arbeits-, Finanz- und Sozialgerichte

Der persönliche 15-Minuten-Coach für erfolgreiche Führungskräfte, Chefs und Vorgesetzte.

Schutz und Sicherheit für Sie als Geschäftsführer und Ihre GmbH

Mehr Fokus. Mehr Zeit. Mehr Ich.

Mit einfachen Maßnahmen zu nachhaltigem Unternehmenserfolg