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Warum ein konkretes Umsatzziel so wichtig ist

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Mit der richtigen Planung alles im Griff

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

"Ich brauche nicht zu planen, es kommt sowieso immer anders, als man denkt!" Ein Satz, den Selbständige und Unternehmer gerne anführen, um die lästige Unternehmensplanung zu umgehen. Allerdings kann sie eine solche Einstellung teuer zu stehen kommen.

Verzichten Sie auf eine Umsatzplanung, können Sie gar nicht wissen, ob Sie beispielsweise im ersten Halbjahr genug verdient haben. Besteht bereits eine große Ertragslücke und Sie müssen im zweiten Halbjahr noch einmal richtig Gas geben, um die Lücke zu schließen? Oder haben Sie in den ersten sechs Monaten schon ein Umsatzplus erwirtschaftet?

Der wichtigste Aspekt bei der Umsatzplanung ist, herauszufinden, welchen Umsatz Sie benötigen, um Ihren Gewinnbedarf abzudecken. Schreiben Sie eine Liste, wofür Sie Privatgeld benötigen.

Denken Sie an

  • den täglichen Lebensunterhalt
  • private Versicherungen, wie Krankenversicherung oder Haftpflicht
  • Miete und Nebenkosten
  • Kleidung, Urlaub, Hobbys
  • Altersversorgung, private Rücklagenbildung
  • Zinsen und Tilgung für private Kredite

Tipp: Bitten Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin ebenfalls, die privaten Ausgaben aufzulisten. Vergleichen Sie die Listen. Wahrscheinlich werden Sie manche Posten unterschiedlich einschätzen. Führen Sie eine produktive Diskussion, um letztendlich zu einer übereinstimmenden Betrachtung zu kommen.

Die Summe der privaten Ausgaben ist Ihr Gewinnbedarf. Rechnen Sie jetzt noch die Steuerzahlung darauf, die bei einem solchen Netto fällig wird. Vergleichen Sie das Ergebnis mit Ihrem betrieblichen Gewinn vor Steuern des Vorjahres bzw. dem laut Hochrechnung für das laufende Jahr. Liegt der Gewinn über dem Gewinnbedarf, können Sie sich freuen. Übersteigen allerdings die privaten Kosten den voraussichtlichen Gewinn, leben Sie nicht vom Ertrag des Betriebs, sondern z. B. von Krediten, die Ihnen eine Bank für Ihre Selbständigkeit gewährt hat. Daraus ergibt sich auf Dauer ein Problem .

Sie haben zwei Möglichkeiten: Entweder reduzieren Sie Ihren Gewinnbedarf oder Sie erhöhen Ihren Gewinn. Da Sie sich wahrscheinlich jedoch privat nicht einschränken wollen, werden Sie anstreben, den Gewinn zu erhöhen.

Sie haben Ihren Gewinnbedarf plus Steuern ermittelt. Nun lautet die Frage: Welchen Jahresumsatz benötigen Sie, um den Gewinnbedarf zu decken. Addieren Sie dazu Betriebsausgaben, Gewinnbedarf und Steuerzahlung - so erhalten Sie den notwendigen Umsatz. Diesen Umsatz dürfen Sie nie aus den Augen verlieren, es ist Ihr oberstes Ziel, diesen zu erreichen. Leiten Sie gegebenenfalls frühzeitig Maßnahmen einen , um Ihr Umsatzziel zu erreichen.

 

 
 
  
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