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Jeder, der eine selbstständige Tätigkeit aufnimmt, die steuerlich relevant ist, muss das dem zuständigen Finanzamt melden. Und Sie sollten sich...

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Wie Sie das Ergebnis einer Betriebsprüfung nachträglich beeinflussen

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Von Iris Schuler,

In Ihrem Haus hat eine Betriebsprüfung stattgefunden? Sie sind mit dem Ergebnis der Betriebsprüfung nicht einverstanden, weil Ihnen eine Steuerzahlung droht? In der Schlussbesprechung zur Betriebsprüfung können Sie vielleicht noch das Ruder herum reißen und das Ergebnis der Betriebsprüfung nachträglich beeinflussen. Wie Sie geschickt vorgehen, lesen Sie in diesem Beitrag.

 

 

Nach jeder Betriebsprüfung findet die so genannte Schlussbesprechung statt. Die Schlussbesprechung bietet Ihnen Gelegenheit

  • Fragen zu klären, die sich aus dem Ergebnis der Betriebsprüfung ergeben.
  • Punkte richtig zu stellen, die der Betriebsprüfer falsch dargestellt hat.
  • fehlende Unterlagen nachzureichen bzw. zusätzliche Unterlage vorzulegen, die Ihre Position untermauern.

Schlussbesprechung der Betriebsprüfung

Das Finanzamt benachrichtigt Sie circa 1 – 2 Wochen vorher, wann und wo die Schlussbesprechung zur Betriebsprüfung stattfindet. Genügend Zeit, damit Sie sich ausreichend vorbereiten können. Aus diesem Grund erfahren Sie auch bereits die Ergebnisse der Betriebsprüfung und ob Nachzahlungen anstehen. Auf eine schriftliche Mitteilung der Ergebnisse sollten Sie bestehen.

Am besten überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Steuerberater, welche Verhandlungsstrategie Sinn macht. Welche Ergebnisse der Betriebsprüfung möchten Sie auf jeden Fall abwenden, wo können Sie nachgeben? Ein Verhandlungsspielraum ist vor allem bei vom Prüfer geschätzten Zahlen gegeben.

Strittige Punkte nach einer Betriebsprüfung

Das Ziel der Schlussbesprechung zu einer Betriebsprüfung ist die Einigung zwischen Ihnen und dem Finanzamt. Bei komplizierten Sachverhalten mit umfangreichen Aufzeichnungen oder der Bewertung von Vermögen wird der Prüfer eine tatsächliche Verständigung nach der Betriebsprüfung wünschen.

Dazu ein Beispiel: Sie haben Einnahmen verkürzt, die der Prüfer auf 100.000 Euro schätzt. Während einer tatsächlichen Verständigung einigen Sie sich auf einen Betrag von 60.000 Euro.

Vereinbarungen, die Sie während der tatsächlichen Verständigung treffen sind für beide Seiten bindend, wenn Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • schriftliche Vereinbarung
  • Die beteiligten Personen des Finanzamts sind zur abschließenden Regelung befugt.
  • Der Sachverhalt ist schwer ermittelbar.
  • Verständigung führt zu einem nicht offensichtlich unzutreffenden Ergebnis.
  • Es geht nicht um rechtliche Streitigkeiten.
  • Keine steuerrelevanten Tatsachen werden verschwiegen.

Nach der Schlussbesprechung zur Betriebsprüfung erhalten Sie den Abschlussbericht. Kontrollieren Sie diesen. Überprüfen Sie vor allem, ob die Vereinbarungen der Schlussbesprechung übernommen wurden. Erst danach darf das Finanzamt neue Steuerbescheide erlassen.

 

 

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