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Wie Sie Ihren Stundensatz richtig kalkulieren

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So verdienen Sie genug

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Steuerberater, Ärzte oder Rechtsanwälte haben eine feste Gebührenordnung, so einfach haben es die meisten Freiberufler und Selbstständigen nicht - sie müssen ihre Honorare erst kalkulieren und vor allem durchsetzen. Schon eine kleine Unsicherheit wird von vielen Auftraggebern ausgenutzt, es wird gnadenlos nach unten verhandelt.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie genau kalkulieren, welches Honorar Sie benötigen, um zu leben und Ihre Einkommensziele zu erreichen. Welchen Stundensatz müssen Sie verlangen, wenn Sie sich nicht selbst ausbeuten wollen? So rechnen Sie:

In 6 Schritten richtig kalkulieren

1. Wie viel Geld brauchen Sie?

Notieren Sie, wie viel Geld Sie privat monatlich brauchen bzw. wie viel Geld Sie verdienen wollen. Addieren Sie dazu alle Ausgaben, die Sie nicht von der Steuer absetzen können (private Miete, Lebenshaltungskosten, Versicherungen, Ausgaben für ein Hobby usw.) Am besten kalkulieren Sie die Kosten ein bisschen höher, schließlich kann auch mal etwas Unvorhersehbares passieren.
2. Wie hoch ist Ihr zu versteuerndes Einkommen?
Die monatlichen Kosten multiplizieren Sie dann mit 12, um die Jahres-Ausgaben zu ermitteln. Das Ergebnis ist Ihr Nettoverdienst. Um diesen zu erreichen, müssen Sie natürlich brutto weitaus mehr verdienen. Addieren Sie deshalb die Einkommenssteuer. Den richtigen Wert finden Sie schnell über den Steuerrechner des Finanzministeriums im Internet.
3. Was ist Ihr Umsatzziel?
Ihr Umsatzziel errechnen Sie, indem Sie zu dem Wert aus Schritt 2 noch die Betriebsausgaben addieren. Zu den Betriebsausgaben zählen beispielsweise Büromiete, Abschreibungen oder Wareneinkauf. Den Wert entnehmen Sie einfach Ihrer letzten Steuererklärung oder Sie arbeiten mit einem Durchschnittswert. Sie können annehmen, dass 20% des Umsatzes für die Betriebsausgaben draufgehen.
4. Wie viel arbeiten Sie?

Jetzt geht es an Ihre Zeit. Kalkulieren Sie, wie viel Sie pro Jahr arbeiten. Abzüglich Wochenenden und Feiertagen können Sie pro Jahr mit circa 250 Arbeitstagen rechnen. Davon müssen Sie noch Ihren Urlaub abziehen. Empfehlenswert ist es auch, ein paar Tage wegen möglicher Krankheit abzuziehen.
5. Wie viele Arbeitsstunden können Sie abrechnen?
An dieser Stelle legen Sie fest, wie viele Stunden Sie pro Tag abrechnen. Denken Sie jedoch daran, dass Sie nicht an jeder Stunde verdienen. Sie benötigen auch Zeit, um Kunden zu akquirieren, um zu organisieren, für Ihre Buchhaltung etc. – diese Stunden wird Ihnen kein Kunde bezahlen. Pi mal Daumen können Sie sagen, dass Sie 60% Ihrer Arbeitszeit in Rechnung stellen können.
6. Was ist Ihr Mindesthonorar?
Teilen Sie jetzt für Ihren Mindest-Stundesatz Ihr Umsatzziel durch die Anzahl der jährlichen Arbeitsstunden.

 

 
 
  

P.S. Nur wer genau kalkuliert, kann ein Unternehmen führen.

 

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