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Gewährleistungs-Risiko minimieren: Gut aufklären und über alle Mängel informieren

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Von Astrid Engel,

Mit der richtigen Informationspolitik können Sie das Gewährleistungs-Risiko von Ihrem Betrieb auf den Vertragspartner verlagern. Es ist nicht sinnvoll, wenn Sie einen Kunden über wichtige Punkte im Unklaren lassen, nur damit er das Geschäft mit Ihnen abschließt - Streit ist dann programmiert.

Mit der richtigen Informationspolitik können Sie das Gewährleistungs-Risiko von Ihrem Betrieb auf den Vertragspartner verlagern. Es ist nicht sinnvoll, wenn Sie einen Kunden über wichtige Punkte im Unklaren lassen, nur damit er das Geschäft mit Ihnen abschließt - Streit ist dann programmiert.


Gewährleistungs-Risiko: Fehlende Eigenschaften

Im Gespräch merkt der Händler, dass ein Kunde irrigerweise erwartet, die Maschine würde 500 Einheiten pro Stunde fertigen. Das steht nirgends so, und der Händler hat es auch nicht gesagt. Doch was, wenn der Kunde später behauptet, der Händler habe diese falsche Vorstellung bewusst nicht korrigiert, sondern dazu geschwiegen? Stimmt das, müsste der Händler haften.

Dem Beweisproblem und überhaupt dem Streit darüber kann der Händler aus dem Weg gehen, wenn er über die tatsächliche Kapazität informiert. Kauft der Kunde dann trotzdem, kann er in diesem Punkt nicht mehr reklamieren.


Gewährleistungs-Risiko: Nicht offensichtliche Mängel

Auch nicht offensichtliche Mängel sollten Sie nicht in der Hoffnung verschweigen, dass der Kunde "schon nichts merkt". Kommt er doch dahinter, wird er aus Enttäuschung erst recht reklamieren - auch wenn ihn der Fehler gar nicht vom Kauf abgehalten hätte.

Hingegen sind die Gewährleistungsrechte eines Kunden ausgeschlossen, wenn er den Mangel bei Vertragsabschluss kennt.

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Beispiel: Ein Handwerker verlegt einen Posten Bodenfliesen mit leichten Farbabweichungen. Er glaubt, dem Kunden als Laien fällt das nicht auf. Pech für ihn: Ein enger Freund der Familie ist Sachverständiger und klärt über den Mangel auf. Der Kunde fühlt sich hintergangen und macht "ein großes Fass auf".

Der berechtigten Reklamation und teuren Gewährleistung hätte der Fliesenleger leicht entgehen können. Ein Hinweis "Fliesen mit leichten Farbabweichungen und deshalb zum besonders günstigen Preis§ im Rahmen der Vertragsverhandlungen hätte gereicht.


Fazit: Sie können selber einiges tun, um Ihr Gewährleistungs-Risiko zu begrenzen. Klären Sie Ihren Kunden ausdrücklich darüber auf, was er von einer Kaufsache oder Ihrem Werk nicht erwarten kann und welche eventuellen Mängel bereits bestehen.

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