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Haftungs-Voraussetzung: Wann Sie als Therapeut haften und wann nicht

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Von Astrid Engel,

Ein Patient kommt zu Ihnen und behauptet, Sie hätten ihn verletzt und damit einen Schaden zugefügt. Was sagen Sie? Erstmal nichts. Prüfen Sie zunächst, ob überhaupt die Voraussetzung für eine Haftung vorliegt.

Ein Patient kommt zu Ihnen und behauptet, Sie hätten ihn verletzt und damit einen Schaden zugefügt. Was sagen Sie? Erstmal nichts. Prüfen Sie zunächst, ob überhaupt die Voraussetzung für eine Haftung vorliegt.

Wenn nicht, gibt es auch keine Haftung. Damit Sie einschätzen können, ob wirklich ein Haftungsfall auf Sie zukommen kann oder nicht, prüfen Sie bei entsprechenden Anschuldigungen immer erst diese drei Punkte:


1. Haftungs-Voraussetzung: Handlung

Kein Schaden ohne Handlung, die zu selbigem geführt hat. Um überhaupt zu haften, müssen Sie irgendetwas getan haben, wodurch die Schädigung des Patienten hervorgerufen wurde.

Das heißt für Sie, dass Sie hier ganz genau nachbohren müssen. Fragen Sie Ihren Patienten, was er für Schmerzen hat, seit wann und was diesen vorausging. So können Sie dann gleich die Fälle aussieben, die offensichtlich nichts mit Ihrer Behandlung zu tun haben können.


2. Haftungs-Voraussetzung: Kausalität

Falls Sie den Fall nicht schon beim Punkt Handlung abhaken konnten, dann müssen Sie sich als Nächstes fragen, ob Ihre Handlung für die eingetretene Schädigung überhaupt kausal werden konnte. Eine Massage mag schmerzhaft sein, aber einen Bandscheibenvorfall wird sie nicht gleich hervorrufen. Prüfen Sie also immer genau nach, welcher Schaden eingetreten ist und ob dieser Schaden überhaupt auf Ihre Handlung zurückzuführen sein kann.

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3. Haftungs-Voraussetzung: Verschulden

Außerdem haften Sie nur, wenn Sie den Schaden schuldhaft verursacht haben. Schuldhaft heißt vorsätzlich (also mit Absicht) oder fahrlässig. Fahrlässig handelt, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt. Wenn Ihnen das passiert, was "einem Physiotherapeuten eben nicht passieren darf", dann handeln Sie fahrlässig.

Absichtlich, sprich vorsätzlich, werden Sie keinen Patienten schädigen, das ist klar. Fahrlässig kann jedoch schnell etwas passieren. Vermeiden können Sie dies nur, wenn Sie sich in den Regeln der Kunst eines Physiotherapeuten gut auskennen und abschätzen können, was den Regeln Ihrer Kunst entspricht und was eben nicht.

Also: Tritt ein Patient an Sie heran und verlangt er Schadenersatz, dann prüfen Sie erstmal still für sich, ob die 3 Punkte vorliegen. Kommen Sie zu keinem eindeutigen Schluss, dann suchen Sie einen Rechtsanwalt auf.

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