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Kranken- und Pflegeversicherung: Sollten Sie freiwilliges GKV-Mitglied bleiben?

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Von Astrid Engel,

Krankenbehandlungs- und Pflegekosten im Alter können extrem hohe Beträge ausmachen und sind nicht vorhersehbar. Seit der Gesundheitsreform besteht deshalb auch für Sie als Selbstständige/n die Pflicht, sich in diesen Bereichen zu versichern.

Krankenbehandlungs- und Pflegekosten im Alter können extrem hohe Beträge ausmachen und sind nicht vorhersehbar. Seit der Gesundheitsreform besteht deshalb auch für Sie als Selbstständige/n die Pflicht, sich in diesen Bereichen zu versichern.

Es wird derzeit zwar noch nicht "von Amts wegen" überprüft, ob Sie diese Pflicht erfüllen. Wenn nicht, treffen Sie aber empfindliche Folgen, falls Sie später einmal Krankheits- oder Pflegekosten nicht aufbringen können. Dann muss die für Sie zuständige Versicherung einspringen, die von Ihnen Gebührennachzahlungen verlangen kann - spätestens das bedeutet dann in vielen Fällen den finanziellen Ruin. Lassen Sie es nicht so weit kommen!


Wann Sie ein freiwilliges GKV-Mitglied sind

Sind Sie bereits in einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), dürfen Sie dort auch als Selbstständige/r bleiben. Sie werden dann als freiwilliges GKV-Mitglied geführt. Gleiches gilt, wenn Sie noch nicht versichert sind, aber zuletzt GKV-Mitglied waren.

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Das zahlen Sie als freiwilliges GKV-Mitglied

Als freiwilliges GKV-Mitglied zahlen Sie einen einkommensabhängigen Beitrag. Maßgeblich ist Ihr Gewinn vor Steuern zuzüglich regelmäßiger Einkünfte, z. B. aus Vermietung/Verpachtung: 


Höchstbeitrag 2009

Weisen Sie Ihr Einkommen nicht nach, zahlen Sie den Höchstbeitrag, der sich nach der aktuellen Beitragsbemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung berechnet (2009: 3.675 Euro/Monat; bei dem für Selbstständige im 1. Halbjahr 2009 geltenden ermäßigten Beitragssatz - ohne Krankengeld - von 14,9 %, zahlen Sie für die Krankenversicherung somit 548 Euro/Monat; ab 1.7.2009 sinkt dieser Beitragssatz auf 14,3 %. Hinzu kommt die gesetzliche Pflegeversicherung). Dabei bleibt es auch dann, wenn Sie später feststellen, dass Sie tatsächlich weniger verdient haben.


Höchstbeitrag herabsetzen lassen

Liegt Ihr Einkommen voraussichtlich unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze, sollten Sie von Anfang an beantragen, dass Ihr Beitrag niedriger festgesetzt wird. Schätzen Sie Ihr Einkommen zunächst. Sobald Ihnen ein Einkommensteuer-Bescheid vorliegt, haben Sie den einzureichen.

Die Kasse setzt dann ggf. eine Nachzahlung sowie den künftig zu zahlenden Beitrag fest. Erstattungen gibt es nicht - es sei denn, Sie sind Existenzgründer und die erste Einschätzung trifft nicht zu. Das gilt aber nur bis zur Vorlage des ersten Steuerbescheids.


Mindestbeitrag 2009

Mindestens berechnet werden Beiträge von monatlich 1.890 Euro (Wert für 2009; bei dem Satz von z. B. 14,9 % im 1. Halbjahr zahlen Sie für die Krankenversicherung somit mindestens 282 Euro/Monat), auch wenn Ihr Einkommen tatsächlich geringer ist. Ausnahmen: Solange Sie als Existenzgründer von der Arbeitsagentur gefördert werden, kann Ihr Beitrag von mindestens 1.260 Euro/Monat berechnet werden. Gleiches gilt in sozialen Härtefällen.


Ihr Vorteil als freiwilliges GKV-Mitglied

Ein großer Vorteil der GKV besteht darin, dass ein Ehepartner sowie Kinder bis zur Vollendung ihres 25. Lebensjahres beitragsfrei mitversichert sind, wenn sie kein eigenes Einkommen erzielen. Ganz geringe Einkünfte bis zu 360 Euro bzw. für Minijob- Inhaber bis 400 Euro monatlich sind dabei unschädlich (Werte für 2009).

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