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Mit Risk-Management senken Sie Ihre Versicherungsprämien um 25 %

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Fuhrpark
Urheber: Countrypixel | Fotolia

Von Uwe E. Wirth,

Als Fuhrparkleiter wissen Sie, dass Ihre Flottenversicherung einer der größeren Kostentreiber im Budget ist. Wenn Sie hier sparen wollen, gibt es eigentlich nur 2 Wege: Entweder Sie versuchen einen günstigeren Anbieter zu finden oder Sie senken die Schadenquote Ihrer Flotte. Doch wenn Sie sich auf die Suche nach einem neuen Anbieter machen, werden Sie häufig feststellen, dass dies allein nicht den gewünschten Erfolg bringt. Bleibt also nur die Verringerung der Schadenquote. Haben Sie die nämlich verbessert, winkt Ihre Versicherung mit besseren Konditionen.

Um bei den Versicherungsprämien wirklich nennenswerte Einsparungen zu erreichen, müssen Sie Ihre Schadenquoten deutlich drücken. Dies gilt für die Schadenhäufigkeit genauso wie für die Schadenhöhe. Doch wie sollen diese Quoten gesenkt werden? Fahrer sind Menschen und die machen nun einmal Fehler. Doch wie fast überall können Sie den Hebel an verschiedenen Punkten ansetzen und deutliche Erfolge erzielen. Bevor Sie jedoch Ihre Fahrer zu Schulungen schicken oder an anderen Stellschrauben beim Fahrzeugmanagement drehen, gilt es erst einmal die wirklichen Unfallursachen in Ihrem Fuhrpark zu eruieren. Denn sonst bleiben alle Ihre Bemühungen mit einem Risk-Management auf halber Stecke liegen und die Erfolge sind eher mäßig.

Ein großer Pharmakonzern hat genau dieser Phase im Risk-Management besondere Beachtung geschenkt und konnte so in seinem Fuhrpark aus mehr als 1.600 Fahrzeugen die durchschnittliche Schadenshöhe um über 40 % und seine Prämien sogar um fast 30 % drücken. Es gilt also immer, erst eine genaue Analyse der Unfallursachen in Angriff zu nehmen. Tragen Sie Informationen zu folgenden 4 Parametern zusammen:

  1. Wann geschahen die Unfälle? Halten Sie fest, zu welcher Tageszeit und zu welcher Jahreszeit die Unfälle passiert sind.
  2. Wo geschahen diese Unfälle? Protokollieren Sie die Orte, die befahrenen Straßen und Strecken. So können Sie beispielsweise besondere Unfallschwerpunkte herausfinden und diese zukünftig vermeiden.
  3. Wodurch ist der Unfall verursacht worden? Hier tritt in der Regel menschliches Versagen besonders häufig auf. Halten Sie hier Dinge wie nicht angepasste Geschwindigkeit, dichtes Auffahren u. Ä. fest.

Tipp: Liegt ein gehäuftes Vorkommen von technischem Versagen vor, sollte dies ein deutlicher Hinweis sein, die Wartungsaufgaben im Fuhrpark verstärkt anzugehen.

Welche äußeren Umstände haben zum Schadengeschehen beigetragen?

Zu solchen Umständen können etwa Faktoren wie Termindruck, Stress der Fahrer, Fahruntüchtigkeit, Witterungseinflüsse etc. zählen. Kommt es beispielsweise nach Wochenenden zu höheren Unfallzahlen, kann dies ein Hinweis auf vermehrte „harte“ oder feuchtfröhliche Wochenendfeiern sein. Hier sollten Sie Ihre Fahrer darauf hinweisen, dass sie nicht alkoholisiert oder übermüdet fahren dürfen.

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Analysieren Sie die Daten

Haben Sie alle diese Daten für jedes Unfallgeschehen zusammengetragen, geht es an die Analyse. Hierzu müssen Sie alle Daten wie Uhrzeit und Jahreszeit, wo diese Unfälle geschahen, welche Unfallursachen und alle anderen Daten in einer vergleichbaren Form zusammenfassen.

Am einfachsten geht dies bei den Schadenzeitpunkten. Zunächst vergleichen Sie hier die Tageszeiten genauso wie die Unfallmonate miteinander. Stellen Sie hier besondere Unfallhäufungen zu gewissen Zeiten fest, kann dies schon ein Hinweis zur Problemmilderung sein.

Beispiele: 

  • Geschehen z. B. besonders viele Unfälle morgens, wenn alle Servicefahrer auf die für ihre Tour benötigten Ersatzteile warten mussten und deshalb unter an- schließendem Termindruck zu leiden hatten, können Sie hier wirkungsvoll gegensteuern. Ein Lösungsansatz: Beladen Sie die Fahrzeuge schon wesentlich früher mir den Ersatzteilen. Hierzu sind aber umfangreiche Umstellungen bei der Tourenplanung notwendig, die bis in die Arbeitsvorbereitung reichen.
  • Stellen Sie besondere Unfallschwerpunkte – etwa an gewissen Kreuzungen – fest, bietet es sich an, die Fahrer anzuweisen, diese nicht mehr zu benutzen. llSchenken Sie den Unfallursachen auf alle Fälle besondere Aufmerksamkeit. Stellen Sie hierbei eine Häufung von falscher Straßenbenutzung – wie z. B. das Durchfahren von beschränkten Straßen (Durchfahrtsverbot) fest, verbieten Sie allen Fahrern mit einer Dienstanweisung diese Durchfahrten. Eine Ausnahme sollten Sie nur zulassen, wenn der Einsatzort auch wirklich in einer solchen Straße liegt.
  • Gleiches gilt, wenn Sie feststellen müssen, dass nicht angepasste Geschwindigkeit oder auch Überholfehler häufiger als im Durchschnitt vorkommen. Die Tabelle des Statistischen Bundesamts zu den Unfallursachen hilft Ihnen bei der Bewertung.

Arbeiten Sie alle Punkte analog zu den genannten Fällen auf und versuchen Sie auch Querverbindungen aufzudecken. So bedingt Termindruck eben oft Stress, der dann zu überhöhten Geschwindigkeiten und Unachtsamkeiten führt. Wenn Sie bei der Datenerfassung auch die Fahrer festhalten, können Sie gerade bei großen Fuhrparks „schwarze Schafe“ leichter feststellen und auf sie einwirken.

Oft können Ihnen Versicherungen beim Risk-Management helfen

Zugegebenermaßen ist eine solche Analyse mal nicht eben so nebenbei erledigt, sondern stellt einen nicht unerheblichen Aufwand dar. Doch auch die Versicherer haben den Sinn von Risk-Management schon seit langer Zeit erkannt und können Ihnen oft bei dieser Aufgabe hilfreich zur Seite stehen. So bieten einige Assekuranzen ihre Hilfe bei der Risikoanalyse an. Der große Vorteil: Viele der Daten, die Sie erst mühsam zusammentragen müssen, liegen in auswertbarer Form vor.

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