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Achtung: Versteckte Kosten bei einem Kontokorrentkredit

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Von Iris Schuler,

Als gewerblicher Kreditnehmer verhandeln Sie die Konditionen und die damit verbundenen Kosten für einen Kontokorrentkredit selbst. Bei Ihrer Verhandlung sollten Sie nicht nur auf die Kosten der Zinsen achten. Nebenkosten können den Kredit erheblich verteuern. Mehr darüber in diesem Tipp.

 

Für den Kontokorrentkredit benötigen Sie zunächst ein Geschäftskonto, das sogenannte Konkurrentkonto. Da für die Kontoführung ein Kreditinstitut Gebühren verlangt, entstehen Ihnen hier die ersten Kosten. Ein Vergleich der Kosten lohnt sich. Was nützt Ihnen ein günstiger Kredit, den Sie kaum in Anspruch nehmen, aber für den Sie hohe Kosten der Kontoführung zahlen müssen. Denken Sie daran, dass zu den Kosten der Kontoführung auch Gebühren für Überweisungen oder Kontoauszüge gehören.

Sie benötigen einen Kontokorrentkredit, wenn Ihr Geschäftskonto kein ausreichendes Guthaben aufweist. In diesem Fall nehmen Sie den Kontokorrentkredit automatisch in Anspruch. Vorab müssen Sie mit der Bank vereinbaren, bis zu welcher Summe Ihnen ein solcher Kredit eingeräumt wird. Kosten im Zusammenhang mit einem Kontokorrentkredit entstehen Ihnen durch Zinsen. Die Zinsen sollten mit einem Nettozinssatz berechnet werden, ohne Kreditprovision. Zinsen und damit Kosten fallen dann nur auf die tatsächlich genutzten Kreditbeträge an.

Welche Kosten entstehen, wenn Sie den Kredit überziehen

Höhere Kosten im Vergleich zu den Zinsen für den Kontokorrentkredit entstehen Ihnen durch Überziehungszinsen. Überziehungszinsen fallen auf einen Überziehungskredit an, den Sie über den Kreditrahmen hinaus aufnehmen. Da die Kosten der Überziehungszinsen sehr hoch sind, sollten Sie möglichst keinen Überziehungskredit in Anspruch nehmen. Gibt es keine andere Möglichkeit, ist es empfehlenswert, vorab mit der Bank zu sprechen, weil diese unter Umständen Ihre Zahlungsfähigkeit in Gefahr sieht.

Bei einigen Kreditinstituten entstehen Ihnen zusätzliche Kosten durch Bereitstellungszinsen. Das sind Kosten für die Einräumung einer Kontokurrentlinie. Die Kosten werden anhand der zugesagten Konkurrentlinie berechnet. Die zusätzlichen Kosten dieser Bereitstellungsprovision fallen auf jeden Fall an, egal, ob Sie einen Konkurrent in Anspruch genommen haben oder nicht.

Weitere Kosten entstehen Ihnen in Form von Bearbeitungsgebühren zur Eröffnung eines Kontos oder bei der Einräumung einer Kreditlinie. Als Berechnungsgrundlage dieser Kosten dient entweder ein Prozentsatz von der Konkurrentlinie oder ein fester Betrag. Sie dürfen darauf drängen, dass Bearbeitungsgebühren nur einmalig anfallen. Für spätere Vertragsänderungen sollten keine zusätzlichen Kosten anfallen. Lassen Sie sich eine solche Vereinbarung bezüglich der Kosten schriftlich bestätigen.

Weitere Tipps zum Thema Kosten lesen Sie regelmäßig im monatlichen Newsletter Selbstständig heute.

 

 

 

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