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Der richtige Umgang mit Arbeitsschutz - wie Kleidung schützen kann

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Urheber: Africa Studio | Fotolia

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Es ist allgemein bekannt, dass jede Branche ihre eigenen Kleidungsvorschriften besitzt. Diese Vorschriften gelten meist der Arbeitssicherheit der Angestellten.

Allein ein Blick auf die Baubranche zeigt das große Spektrum an verschiedenen Arbeitsschutzmaßnahmen. Dieses beginnt bereits bei den klassischen Handschuhen und Baustellenhelmen, umfasst aber auch Schutzbrillen für Schweißer, Spezialanzüge für die Arbeit mit Kettensägen, Gehörschutz für Presshämmerarbeiten, und endet noch längst nicht bei den Arbeitsschutzschuhen mit Stahlkappen und -absätzen. Ein ähnliches Bild zeigt sich in chemischen Laboratorien. Hier sind vor allem Schutzbrille, Kittel und säurebeständige Handschuhe sowie Schuhe Pflicht.

Zur Schutzkleidung zählt alles, was Leib und Leben des Arbeitnehmers während seiner beruflichen Tätigkeit schützt und bezieht sich somit auf:

  • Unfallvermeidung
  • Hygieneeinhaltung

Arbeitsschutz richtig auswählen

Die Wahl der korrekten Schutzbekleidung. Die persönliche Schutzausrüstung muss der Tätigkeit entsprechend ausgewählt werden. Es kann also nicht irgendetwas getragen werden, sondern muss den gesetzlichen Anforderungen (PSA-BV, EG-Norm, BGR sowie CE-Kennzeichnung) entsprechen. Ansonsten kann es schnell zu Zwischenfällen kommen, etwa weil sich eine Chemikalie bis zur Haut durchätzt, die Atemschutzmaske bestimmte Partikel nicht filtert oder der Gehörschutz extrem hohe Lautstärken nicht unterdrückt. Verletzungen verschiedenster Arten können dann die Folge sein.

 

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Auf korrekten Sitz achten

Vor allem nicht richtig sitzende Schutzkleidung kann einen enormen Risikofaktor darstellen, beispielsweise weil die Schutzbrille immer verrutscht oder der Bewegungsspielraum durch zu enge Kleidung eingeschränkt wird. Bei Bedarf muss dann die Schutzbekleidung individuell angepasst werden. Nur im Notfall oder wenn eine falsche Größe für den Arbeitsablauf nicht weiter hinderlich ist, dürfen auch Dritte die Schutzkleidung tragen.

Funktionsfähigkeit muss gewährleistet sein

Die Funktionsfähigkeit steht an oberster Stelle. Daher muss die Bekleidung entsprechend behandelt und gelagert werden, sodass ein sauberer, funktionsfähiger Zustand in höchster Qualität gewährleistet bleibt. Kleinere Schäden können eventuell repariert werden. Meist ist aber die Investition in eine neue Schutzbekleidung ökonomisch sinnvoller.

Nutzung mehrerer Komponenten

Werden mehrere Komponenten gleichzeitig genutzt, müssen diese für eine dauerhafte Schutzwirkung aufeinander abgestimmt werden. Andernfalls kann die Schutzwirkung der einen die Wirkung der anderen Komponente außer Kraft setzen oder der Mitarbeiter wird durch zu viele Schutzmaßnahmen in seinen Freiheitsgraden (Bewegung, Wahrnehmung etc.) beschränkt.

Anwendungsbereiche beachten

Vor allem der Umgang mit Chemikalien macht es notwendig, stets auf die Verwendungsbereiche und Verfallsangaben zu achten. Nur so kann einer Beschädigung der Komponenten und damit Verätzungen oder Vergiftungen vorgebeugt werden. Gleiches gilt für andere Bereiche: Verwendete Kunststoffe für Handschuhe, Brillen oder Helme oder Textilfasern für die Bekleidung können nicht vor jeder Einwirkung schützen. Es muss daher immer auf die Herstellerhinweise geachtet werden, für welche Tätigkeit und welche Einwirkungen sich das entsprechende Kleidungsstück wie lange eignet.

Für eine sichere und produktive Arbeitsweise ist es essentiell, die richtige Arbeitsschutzkleidung zu verwenden und entsprechend zu pflegen. Nur so kann ein reibungsloser Arbeitsablauf garantiert und mögliche Risikofaktoren minimiert werden. Regelmäßige Schulungen können hierbei helfen, den korrekten Umgang mit der Arbeitsschutzkleidung zu erlernen.

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