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Für die Sicherheitsfachkraft sind Betriebsanweisungen ein wertvolles Hilfsmittel, um die Mitarbeiter zu unterweisen und vor Gefährdungen am...

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Darum sollen Sie einer Blutabnahme auf jeden Fall zustimmen

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Blutabnahme
Urheber: Dan Race | Fotolia

Von Gabriele Jansen,

Eine Untersuchung biologischen Materials wie Blut und Urin ermöglicht Rückschlüsse auf Ihren Gesundheitszustand. Im Blut können auch Gefahrstoffe oder deren Abbauprodukte nachgewiesen und anschließend mit biologischen Grenzwerten verglichen werden. Das „Biomonitoring Auskunftssystem“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) liefert Ihnen eine umfassende Übersicht biologischer Grenzwerte und entsprechender Bestimmungsmethoden.

Das kostenlose Auskunftssystem der BAuA enthält Daten zu über 1.000 Gefahrstoffen. Sie können in nur 4 Schritten die Parameter zu einem Stoff wie beispielsweise Xylol ermitteln:


1. Rufen Sie die Datenbank unter goo.gl/fnhlPh auf.

2. Geben Sie die CAS-Nummer (1330-20-7) der Substanz oder den Stoffnamen (Xylol) ein.

3. Das System zeigt Ihnen Treffer in oranger Schrift an. Berühren Sie mit dem Mauszeiger den Ausdruck „1330-20-7 Xylole (Isomerengemisch)“ und betätigen Sie die linke Maustaste. Jetzt wird Ihnen unter anderem die Rubrik „Werte zur Beurteilung biomonitorischer Analysenergebnisse“ angezeigt. Dort sind auch die „Biologischen Grenzwerte (BGW) nach Gefahrstoffverordnung / TRGS 903“ hinterlegt.

4. Für Xylol sind dort Parameter für Blut und Harn hinterlegt.

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Welche Information ein Blut- oder Urintest liefert Beispiel Xylol:

Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, wenn bei einer arbeitsmedizinischen Vorsorge im Blut nicht mehr als 1,5 g/l Xylol nachgewiesen wird.

Xylol wird im Körper in Methylhippursäuren umgewandelt und mit dem Urin ausgeschieden. Wird im Urin keine oder bis zu 2 g/l Methylhippursäuren nachgewiesen, sind die zulässigen biologischen Grenzwerte eingehalten.

Hinweis: Wird bei einer Untersuchung ein bedenklicher Befund erhoben, muss der Betriebsarzt nur den betroffenen Mitarbeiter unterrichten. Der Arbeitgeber bekommt lediglich einen Nachweis darüber, dass und wann ein arbeitsmedizinischer Vorsorgetermin stattgefunden hat. Der Nachweis enthält auch die Angabe, wann eine weitere Vorsorge zu veranlassen oder anzubieten ist. Aufgrund der Ergebnisse aus der Vorsorge darf der Betriebsarzt dem Arbeitgeber individuelle Schutzmaßnahmen nur dann vorschlagen, wenn der Arbeitnehmer zuvor schriftlich eingewilligt hat.

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