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Geänderte GHS-Verordnung für Gefahrstoffe: Das müssen Sie jetzt unbedingt beachten

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Gefahrstoffe GHS-Verordnung

Von Wolfram von Gagern,

Frage: Seit dem 1.12. ist die erste Änderung der GHS-Verordnung rechtsverbindlich. Doch was bedeutet das nun konkret für mich?

Frage: Seit dem 1.12. ist die erste Änderung der GHS-Verordnung rechtsverbindlich. Doch was bedeutet das nun konkret für mich? Was muss ich beachten?

Neue GHS-Verordnung für Gefahrstoffe ab jetzt in Kraft

Antwort: Sie haben vollkommen Recht. Seit gestern müssen Sie die neuen Vorgaben bzgl. der Kennzeichnung von Gefahrstoffen beachten. In den Betrieben läuft die Aktualisierung der Gefahrstoffetiketten auf Hochtouren. Schließlich müssen alle Stoffe, die seit gestern erstmalig in den Handel gelangen, mit den neuen Gefahrpiktogrammen versehen sein. Der 1.12. war auch der Stichtag für die Anwendung der geänderten Gefahrstoffliste.

Prüfen Sie jetzt, welche Gefahrstoffe in Ihrem Betrieb von GHS betroffen sind

Die Verordnung (EG) Nr. 790/2009 wurde bereits im Jahr 2009 verkündet. Sie ändert die GHS-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 und beschert Ihnen eine aktualisierte Stoffliste mit über 1.000 Stoffen. Für Stoffe, die in dieser Liste stehen, ist die angegebene Einstufung und Kennzeichnung verbindlich. Diese „Listenstoffe“ dürfen Sie jetzt nur noch mit der dort angegebenen GHS-Kennzeichnung etikettieren. Prüfen Sie also schnellstmöglich, ob sich auch für Ihren Betrieb Änderungen ergeben und aktualisieren Sie umgehend die Gefahrstoffetiketten.

Das sind die Neuerungen durch die GHS-Verordnung für Gefahrstoffe

Die Stoffliste wurde überarbeitet. Bei bestimmten Einträgen wurde beispielsweise die Kennzeichnung aufgrund neuer Erkenntnisse geändert. Eine Erweiterung der Liste erfolgte durch die Neuaufnahme von Stoffen. Andere Stoffe wurden gestrichen. Einige Stoffeinträge wurden aufgespalten, da die neu hinzugefügte oder geänderte physikalisch-chemische Einstufung nicht mehr für alle unter diesen Einträgen aufgeführten Stoffe gilt. In der geänderten Stoffliste sind aber auch Substanzen enthalten, die seit dem 1.12.2010 als weniger gefährlich eingestuft sind (z.B. Urotropin).

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