Wie Sie die Unfallverhütungsvorschriften in Ihrem Unternehmen umsetzen und bewerkstelligen

Mit den Unfallverhütungsvorschriften (UVV) sollen Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren vermieden werden. Sie konkretisieren, spezifizieren und ergänzen die bestehenden Gesetze und Verordnungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz.

In den UVV finden sich Schutzmaßnahmen und Regelungen für den allgemeinen Arbeits- und Gesundheitsschutz, in Abhängigkeit von den Einwirkungen am Arbeitsplatz für besondere Betriebsarten und Arbeitsplätze sowie für technische Arbeitsverfahren.

Wer muss sich an die Unfallverhütungsvorschriften halten?

Mithilfe der UVV werden klar und verbindlich die Pflichten der Unternehmen und aller Versicherten der Unfallversicherung geregelt, wenn es um die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz geht.

Die Berufsgenossenschaften sind Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Unfallverhütungsvorschriften haben Gesetzes-Charakter und sind somit also rechtsverbindlich. Die Erarbeitung erfolgt in den Fachgremien der gesetzlichen Unfallversicherungsträger und werden anschließend vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales genehmigt.

Welche Regelungen die UVV enthalten

In ihnen werden alle notwendigen Einrichtungen und Maßnahmen fixiert, die Unternehmen treffen müssen, um zu verhindern, dass es in ihrem Unternehmen zu Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren kommen kann, bzw. dass diese soweit wie möglich vermieden werden. Des Weiteren wird die Möglichkeit dargestellt, diese Aufgabe auf andere Personen zu übertragen.

In den Vorschriften werden Verhaltenshinweise gegeben, wie Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren vermieden werden können.  Aber auch die nähere Spezifizierung, für welche arbeitsmedizinische Untersuchungenhttps://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsmedizinische_Vorsorgeuntersuchungen und sonstige arbeitsmedizinische Maßnahmenhttps://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsmedizinische_Vorsorge das Unternehmen vor, während und nach der Arbeitsdurchführung verpflichtet ist, wenn Arbeiten für Versicherte oder für Dritte mit arbeitsbedingten Gefahren für Leben und Gesundheit verbunden sind, ist in den UVV geregelt. Die UVV konkretisieren weiterhin, welche Voraussetzungen ein Arzt erfüllen muss, der für die eben dargestellten arbeitsmedizinischen Untersuchungen herangezogen wird.

Doch die Informationen der UVV gehen noch weiter, so finden Sie dort auch die Maßnahmen, die Sie zu treffen haben, um in Ihrem Unternehmen die Durchführung der Ersten Hilfe – im Fall der Fälle – zu gewährleisten.

Weiterhin wird auch die die Zahl der zu bestellenden Sicherheitsbeauftragtenhttps://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheitsbeauftragter festgelegt. Ihre Anzahl richtet sich laut §22http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_7/__22.html SGB VII nach den bestehenden arbeitsbedingten Gefahren und der Zahl der Beschäftigten in Ihrem Unternehmen.

Achtung! Halten Sie sich unbedingt an die Vorschriften. Schließlich können Verstöße gegen eine UVV mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro geahndet werden.

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