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Rund 18 Millionen Beschäftigte in Deutschland arbeiten täglich im Büro. Auch wenn dort die Gefährdungen weniger unmittelbar erkennbar sind als auf der...

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Demografischer Arbeitsschutz

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Von Martin Weyde,

Deutsche Arbeitnehmer sind so alt wie noch nie und werden trotzdem immer älter. Gleichzeitig haben es viele Branchen immer schwerer, passenden Nachwuchs zu finden, den sie ausbilden können. Das stellt Ihre Arbeit als SiFa dauerhaft vor Herausforderungen.

Der Arbeitsmarkt überaltert nicht nur wegen der Generationen sogenannter Babyboomer. Die werden sich nach und nach in die Rente verabschieden, aber auch ohne sie wird das durchschnittliche Alter der Arbeitnehmer weiter steigen.
Planen Sie deshalb langfristig: Einerseits müssen Sie für das Wohl älterer Beschäftigter sorgen, andererseits müssen Sie auch jüngeren Kollegen die Perspektiven bieten, die ihren zeitgemäßen Ansprüchen an Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz genügen – alternsgerechte Arbeit eben.
Die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter soll in Deutschland bis zum Jahr 2030 von derzeit 50 auf voraussichtlich 42 bis 43 Millionen zurückgehen. Es liegt auch im Interesse Ihres Unternehmens, dass Ihre Kollegen möglichst lange gesund und arbeitsfähig bleiben.
Machen Sie am besten eine Bestandsaufnahme der Situation in Ihrem Betrieb, denn Allheilmittel und Patentrezepte, die überall gleich gut passen, gibt es nicht. Überprüfen Sie Ihre Arbeitsbedingungen, und finden Sie heraus, wo Probleme bestehen. Diese können sowohl physischer als auch psychischer Natur sein:

 

 

  • Körperliche Fähigkeiten nehmen mit zunehmendem Alter ab. Dies äußert sich nicht nur darin, dass die Körperkraft nachlässt, sondern auch in Muskel- und Skeletterkrankungen wie Rückenproblemen. Auch die Leistung der Sinnesorgane wie der Augen und des Gehörs geht zurück.
  • Belastungen durch ungünstige Arbeitszeiten, Schicht- oder Nachtarbeit stecken ältere Kollegen ebenfalls nicht mehr so leicht weg wie jüngere.

Im Gegenzug punkten „die Alten“ mit ihrer Erfahrung – sie wissen nicht nur mehr, sondern sie setzen ihr Wissen und ihre analytischen Fähigkeiten auch geschickter ein. Sie sind mehrheitlich loyaler, gelassener und kommunikativer als jüngere Kollegen, und sie können sich besser selbst motivieren. Auch über Führungsqualitäten und Durchsetzungsvermögen verfügen eher ältere Mitarbeiter.
Durch alternsgerechte Arbeitsbedingungen ermöglichen Sie es einerseits den Älteren, in ihrer Produktivität den Jüngeren nicht nachzustehen. Andererseits beugen Sie dem Risiko vor, jüngere Kollegen vorzeitig wegen gesundheitlicher Probleme zu verlieren.
Ihre Maßnahmen zur Gesundheitsförderung reduzieren den Krankenstand und tragen dazu bei, dass die Kollegen Ihrem Unternehmen lange erhalten bleiben. Sorgen Sie dafür, dass alle die Möglichkeit haben, sich fortzubilden, flexibel zu arbeiten und ihre Arbeitsplätze ihren persönlichen Erfordernissen entsprechend zu gestalten.
Und damit Ihr Unternehmen auch einen modernen Außenauftritt hinlegt, geben Sie Ihren Personalern – soweit nötig – diesen Tipp: In zeitgemäßen Stellenangeboten haben Altersgrenzen nichts verloren.

 

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