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ATLAS 2009: Wie Sie die Vorteile der elektronischen Zollabwicklung jetzt schon optimal ausnutzen (Teil 1)

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Wussten Sie, dass der 1. Juli 2009 für Sie als Logistik-Verantwortlichen ein richtig wichtiger Termin ist? Ab diesem Datum müssen Sie nämlich bei Exporten am so genannten ATLAS-Verfahren (Automatisiertes Tarif- und Lokales Zollabwicklungssystem) teilnehmen. Dann müssen Sie Ihre Ausfuhranmeldungen auf elektronischem Weg an die Zollbehörden melden. Die klassische Papiermethode ist ab diesem Datum nicht mehr möglich. Zwar haben Sie noch Zeit, um auf ATLAS umzusteigen, doch sollten Sie sich schon heute damit auseinandersetzen. Denn ATLAS funktioniert schon jetzt und kann Ihnen eine ganze Reihe von Vorteilen bieten. Der Informationsdienst LogistikManager stellt Ihnen die wichtigsten Punkte vor, die Sie schon jetzt über ATLAS wissen müssen.

Das ATLAS-Verfahren bietet Ihnen eine ganze Reihe handfester Vorteile. So können Sie beim herkömmlichen papiergestützten Zollverfahren schon einmal mit mehreren Stunden pro Zollvorgang rechnen. Bei der elektronischen Zollanmeldung ist dies in etwa 20 Minuten erledigt.
Aber auch wenn Sie die Zollformalitäten nicht selbst erledigen wollen, sondern vom Spediteur oder Frachtführer durchführen lassen, profitieren Sie. Denn so erhält der Transporteur alle wichtigen Papiere, wie Zollanmeldungen, zollamtliche Anordnungen und die Bescheinigungen über Einfuhrangaben, zentral auf seiner EDV. Damit ist in der Regel auch automatisch sichergestellt, dass eine Lieferung nicht wegen fehlender Papiere an der Grenze hängen bleibt.
Um am elektronischen Zollverfahren teilzunehmen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Ihre interne Unternehmenssoftware ist bereits auf ATLAS vorbereitet und entsprechend zertifiziert. Dieser Weg bietet sich an, wenn Sie große Mengen ins Ausland versenden.
  • Sie nutzen die Leistungen spezieller ATLAS-Dienstleistungsunternehmen. Speditionen und Kurierdienste bieten diesen Service schon an. Dieser Weg ist insbesondere dann sinnvoll, wenn der Auslandsversand bei Ihnen eher seltener vorkommt.
  • Sie nutzen den Zugang zu ATLAS über unabhängige Rechenzentren. Dieser Weg kann sich auch bei größeren Mengen an Auslandssendungen rentieren. Dabei sollten Sie aber nie vergessen, dass Sie Mitarbeiter benötigen, die diese Aufgabe erledigen.
  • Sie nutzen zur Zollabwicklung das so genannte Internet-Zollanmeldungsverfahren (IZA). Diesen Weg sollten Sie allerdings nur wählen, wenn Sie eher selten ins Ausland versenden. Denn erstens funktioniert dies nur beim Normalverfahren papierlos, zweitens können Sie keine Vorlagen verwenden, keine Stammdaten anlegen, und solche IZAs lassen sich auch nicht speichern. Darüber hinaus müssen Sie beim 2-stufigen Zollverfahren immer noch zur zuständigen Ausfuhrzollstelle fahren und erhalten so keinen elektronischen Ausfuhrnachweis.


Tipp: Der Einsatz von ATLAS-fähiger Logistiksoftware rechnet sich in der Regel bereits, wenn Sie in Ihrem Unternehmen etwa 10 Zollabwicklungen pro Tag vornehmen müssen. Wenn jedoch nicht mehr als 100 solcher Zollabwicklungen pro Jahr anfallen, dann ist der Weg über einen Dienstleister oder das IZA-Verfahren günstiger.
Welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, um am ATLAS-Verfahren teilnehmen zu können, erfahren Sie in Teil 2 dieses Beitrags, den wir Ihnen in der kommenden Woche vorstellen.

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