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Datensicherheit in der Logistik: So schalten Sie das Risiko bei Laptop, Handheld und Handy sicher aus

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Logistik ist ohne moderne IT, drahtlose Datenübertragung und mobile Geräte kaum noch denkbar. Doch so schön und effektiv diese neue EDV-Welt auch sein mag, droht mit den modernen Techniken und Geräten eine ganze Reihe handfester Sicherheitsrisiken, die Sie teuer zu stehen kommen können. Doch mit ein bisschen Umsicht und Disziplin können Sie diese Gefahren bannen - und dies sogar, ohne gleich zum IT-Experten mutieren zu müssen. Denn oft werden wertvolle Daten gar nicht bewusst gestohlen, sondern geraten durch Unachtsamkeit - wie etwa das Verlieren von Laptops oder PDAs - in falsche Hände.

Nicht nur die mobilen Geräte an sich stellen ein Sicherheitsrisiko dar. Große Gefahren können dann entstehen, wenn diese Geräte aus der Hand gegeben werden müssen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn Mitarbeiter, die über solche Geräte verfügen, andere Unternehmen besuchen. Hier müssen Smartphones, PDA und auch Laptop oft draußen bleiben. Und wer weiß schon, wer die am Empfang abgegebenen Geräte in die Hand bekommt und so relativ leicht an darauf gespeicherte Daten herankommt.
Tipp der Redaktion des LogistikManager : Dürfen mobile Geräte nicht mit in Fremdunternehmen genommen werden, sollten Sie alle Mitarbeiter, die solche Besuche durchführen, dazu verpflichten, diese grundsätzlich nicht mitzunehmen, sondern im eigenen Unternehmen zurückzulassen. Alternativ können wichtige Daten auch auf entnehmbaren Speichern wie beispielsweise SD-Karten oder anderen Flashspeichern abgelegt werden. So lassen sie sich bei Bedarf leicht entnehmen.
So verhindern Sie nach einem Geräteverlust das Schlimmste
Ist ein mobiles Gerät erst einmal durch Diebstahl oder Schusseligkeit verloren gegangen, ist guter Rat oft teurer. Denn auf die darauf gespeicherten Daten oder auch die Zugangsmechanismen können entsprechend ausgebildete „böse Jungs“ nach mehr oder weniger langen Bemühungen fast immer zugreifen. Wenn die Daten verschlüsselt - z. B. In einer Truecrypt-Partition - vorliegen, sind sie dort relativ sicher und es besteht kaum eine Gefahr, dass jemand an diese vertraulichen Daten herankommt. Viel schlimmer ist es jedoch, wenn mit diesem Gerät - weil etwa die Passwörter in Klartext oder gar auf einem festgeklebten Notizzettel am Gerät vorliegen - auf das interne Netzwerk zugegriffen werden kann. Doch auch hier können Sie vorbauen:
- Erteilen Sie Zugriffsberechtigungen von außen nur solchen Mitarbeitern, die erstens solche Zugriffe dringend zur Erledigung ihrer Aufgaben benötigen und zweitens absolut vertrauenswürdig sind.
- Verpflichten Sie solche Personen in einem Zusatzvertrag immer, mit den Passwörtern äußerst sorgfältig umzugehen und sie keinesfalls am Gerät oder zusammen mit dem Gerät zu notieren. Bauen Sie in solche Vereinbarungen immer Sanktionen ein, die im Fall einer Zuwiderhandlung greifen.
- Zwingen Sie diesen Mitarbeiterkreis, ihre Passwörter regelmäßig und häufig zu wechseln.
- Schreiben Sie bei den Passwörtern immer vor, dass nicht nur Buchstaben oder Zahlen, sondern nur Kombinationen - am besten zusammen mit Sonderzeichen - verwendet werden müssen. Fast alle Betriebssysteme bieten übrigens entsprechende Mechanismen, um die Verwendung einfacher Passwörter auszuschließen.
- Lassen Sie den Zugriff auf Ihr internes Netzwerk von außen nur zu gewissen Zeiten zu und begrenzen Sie die Zugriffszeit.
Tipp: Verpflichten Sie jeden Mitarbeiter - am besten in einem mit Sanktionen bewehrten Vertrag -, einen Geräteverlust immer sofort bei Ihnen oder einer Stelle in Ihrem Unternehmen zu melden, und zwar auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten. So können Sie oder Ihr IT-Administrator den Benutzer und seine Passwörter rechtzeitig sperren. Dann schauen nämlich auch ausgebuftte Datenräuber in die Röhre.
- Schränken Sie die Rechte der Benutzer, die von außen auf das interne Netzwerk zugreifen, immer so weit wie möglich ein. So können Sie den Schaden eventueller Einbrüche zumindest begrenzen. Brauchen die Mitarbeiter bei der Arbeit im eigenen Unternehmen mehr Rechte, so sollten sie ein zweites Konto mit einem zusätzlichen Profil bekommen. Alternativ gibt es eine Reihe von Anwendungen, die bei Zugriffen von außen
die Rechte automatisch begrenzen. Lassen Sie sich hier aber von Experten beraten, denn nicht alle Programme, die dies angeblich souverän beherrschen sollen, halten, was sie versprechen.

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