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Innerbetrieblicher Transport: Viel Einsparpotenzial vorhanden

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Von dgx,

Über den innerbetrieblichen Transportfluss gibt es aus vielen deutschen Einkaufsabteilungen (und Unternehmen) wenig Erfreuliches zu berichten. Das jedenfalls meint die Stuttgarter Managementberatung Horváth & Partners in einer gerade veröffentlichten Untersuchung.

Über ein Drittel der Befragten geben sich schlechte Noten

Von den 100 befragten Unternehmen gaben sich die meisten für ihr externes Logistikmanagement gute Noten. Bei den innerbetrieblichen Prozessen musste sich aber über ein Drittel der Befragten die Noten „Mangelhaft“ oder „Sehr schlecht“ zugestehen.

Kostensenkungsstrategien werden konterkariert

Mit diesem Missmanagement - das allerdings weniger den Beschaffungsabteilungen anzukreiden ist, als den Executive-Etagen der Unternehmen - ist natürlich kein Blumentopf zu gewinnen. Sie konterkarieren geradezu jede Strategie des Einkaufs, Waren und Dienstleistungen so günstig und so gut wie möglich einzukaufen.
Das Gegenteil ist laut Einkaufsmanager der Fall. Ungenaue oder gar chaotische innerbetriebliche Transport- und Produktionsabläufe benötigen überproportional hohe Lagerbestände an Halbfertig- und Fertigteilen sowie an Rohstoffen. Materialmengen, die auf der einen Seite alle Kostenbilanzen verhageln und auf der anderen Seite die Produkte unnötig verteuern.
Insgesamt sind das also mehr als schlechte Voraussetzungen, um bei der Konkurrenz die Nase vorn zu haben und um eine bessere Lieferperformance hinsichtlich Qualitäts- und Mengenstandards sowie der Termintreue zu erreichen.

Die Prozesse vom Kopf auf die Füße stellen

Es kann nicht oft genug gesagt werden und wurde an dieser Stelle auch immer wieder gesagt: Der Einkauf gehört mit an den Tisch der Entwickler und Technologen! Je enger die Experten miteinander verzahnt sind, umso eher können Produktions- und innerbetriebliche Logistikprozesse vom Kopf auf die Füße gestellt werden.
Auf der Habenseite einer solchen Kooperation stehen u. a.:
optimaler Mix von Eigenfertigung und Beschaffung (Make or Buy),
Verringerung von Lagerbeständen und Durchlaufzeiten,
Optimierung der Sortimentsbreite, Sortimentstiefe und Teilevielfalt,
Optimierung von Losgrößen und u letztendlich die Reduzierung der Herstellungskosten.

3 potentielle Dienstleister

  1. Die „imr Huck GmbH“ aus dem hessischen Ditzingen ist ein familiengeführtes Dienstleistungsunternehmen und bietet in Sachen innerbetrieblicher Logistik komplette Servicepakete wie auch individuell verhandelbare Einzelleistungen an.
  2. Mit allen Prozessen der Beschaffung-, Produktions- und Distributionslogistik breiter aufgestellt ist „Enbiz engineering and business solutions GmbH“ (Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz).
  3. Ähnlich breit ist das Angebotsspektrum der „HANSMANN Spedition GmbH + Co. KG“. Auf Wunsch übernehmen die Wolfsburger, die ihre Firma vor 70 Jahren gegründet haben, auch die Bestandsführung und Rechnungserstellung.
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