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Innergemeinschaftliche Transporte: Das ändert sich 2010 bei der Umsatzsteuer

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Seit dem 20.2.2008 gibt es 2 neue EU-Richtlinien, durch die sich die Umsatzsteuerbehandlung für innergemeinschaftliche Güterbeförderung verändern wird. Danach gilt ab 2010 Folgendes:

 

  1. Innergemeinschaftliche Transporte werden weiterhin am Abgangsort besteuert (keine Änderung).
  2. Auch wenn der Auftraggeber Unternehmer ist, erfolgt die Besteuerung am Abgangsort! (und nicht am Bestimmungsort!)

Folge: Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UstID) findet dann keine Verwendung mehr. Die heute noch mögliche Verwendung der UstID zur Verlagerung des Leistungsortes entfällt.
Auch Umsatzsteuervergütungsverfahren ändert sich
Von 2010 an brauchen Unternehmen die Erstattung gezahlter Vorsteuern nicht mehr in dem jeweiligen Mitgliedstaat direkt zu beantragen. Stattdessen gibt es ein EU-weites elektronisches Portal, über das zentral Vergütungen in allen EU-Ländern beantragt werden können. Das Verfahren ist nur elektronisch möglich. Hintergrund: Damit werden Betriebsprüfungen und Kontrollläufe bei den jeweiligen Finanzämtern erheblich erleichtert. Papierbelege können Sie als Unternehmer jedoch jederzeit anfordern.
Vorteilhaft: Ab 2010 entfällt zudem die Pflicht zur Abgabe der „Zusammenfassenden Meldung“ für „sonstige“ Leistungen, zu denen auch die grenzüberschreitenden Binnentransporte gehören.
Schon jetzt: Prüfungen nehmen zu
Ab sofort werden auf Beschluss des Bundesfinanzministeriums die weißen Spediteurbescheinigungen genauer kontrolliert. Damit soll Umsatzbetrug vorgebeugt werden.
Achten Sie deshalb darauf, dass die weißen Spediteurbescheinigungen stets alle notwendigen Angaben enthalten,

  • Name und Anschrift des Ausstellers
  • Tag der Ausstellung
  • Name und Anschrift des Unternehmers sowie des Auftraggebers, wenn der nicht der Unternehmer ist
  • Handelsübliche Bezeichnung und Menge des ausgeführten Gegenstands
  • Ort und Tag der Ausfuhr oder
  • Ort und Tag der Versendung ins Drittland
  • Empfänger und Bestimmungsort im Drittlandsgebiet
  • Versicherung des Ausstellers, dass die Angaben in dem Beleg auf Grund von Geschäftsunterlagen gemacht wurden, die im Gemeinschaftsgebiet nachprüfbar sind
  • Eigenhändige Unterschrift des Ausstellers
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