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Die Vorschriften der Fahrpersonalordnung – insbesondere die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten – haben schon so manchen Fahrzeugverantwortlichen...

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Kraftstoffkosten senken im Fuhrpark: Luftdruck kontrollieren, Sprit sparen

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Dass zu geringer Luftdruck die Fahrsicherheit gefährdet, sollte heutzutage eigentlich jeder Fahrer wissen. Schon aus diesem Grund muss der Reifendruck regelmäßig überprüft werden. Doch gerade für Sie als Fuhrparkleiter gibt es noch einen weiteren Grund, warum der Druck bei allen Fahrzeugen in Ihrem Fuhrpark stimmen sollte: Zu wenig Luft in den Reifen kostet Sie bares Geld!

Ein großer Reifenhersteller hat im Rahmen einer Sicherheitskampagne stichprobenartig Autofahrer danach befragt, wie oft sie den Reifendruck ihrer Fahrzeuge überprüfen. Hierbei zeigte sich, dass mehr als 40% der Befragten den Druck seit über einem Monat nicht mehr kontrolliert haben. Eine anschließende Überprüfung der Fahrzeuge ergab ein geradezu dramatisches Ergebnis: Nur 6,5 % aller Fahrzeuge hatten einen korrekten Reifendruck!

Haben Sie als Fuhrpark-Verantwortlicher schon einmal geprüft, wie es um den Reifendruck Ihrer Fahrzeuge steht? Wenn nicht, tun Sie dies schleunigst, denn sonst zahlen Sie kräftig drauf. Schon ein um 0,2 bar zu niedriger Luftdruck erhöht den Treibstoffverbrauch um etwa 1 %. Bei den Überprüfungen des besagten Reifenherstellers zeigte sich, dass etwa 40 % der Fahrzeuge einen Luftdruck aufwiesen, der den Spritverbrauch um 2,9 % nach oben treibt

Für unsere Beispielrechnungen gehen wir von einem Durchschnittsverbrauch von 9 Litern auf 100 Kilometern bei korrektem Luftdruck aus. Auf 100 Kilometer ergeben sich bei 2,9 % Mehrverbrauch also gut 0,26 Liter mehr. Fährt ein Fahrzeug pro Jahr 25.000 Kilometer, ergibt sich ein Mehrverbrauch von etwa 65 Litern pro Jahr sowie Mehrkosten (bei einem Preis von 1,60 € pro Liter) von 104,40 €.

Sie sehen, selbst wenn nur die Hälfte Ihrer Fahrzeuge mit zu geringem Reifendruck unterwegs ist, ergeben sich ganz erkleckliche Summen. Und zu diesen Kosten müssen Sie noch die Kosten für den wesentlich größeren Reifenverschleiß hinzuzählen.

Der LogistikManager gibt Ihnen folgende Tipps, wie Sie eine regelmäßige Reifendruckkontrolle in Ihrem Fuhrpark durchsetzen.

Verpflichten Sie alle Fahrer in einer Betriebsanweisung dazu, den Reifendruck mindestens einmal im Monat zu überprüfen und dies entsprechend zu dokumentieren. Warten Sie Ihre Fahrzeuge in einer eigenen Werkstatt, dann weisen Sie die dort beschäftigten Mitarbeiter an, dem Luftdruck besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Beauftragen Sie externe Werkstätten, bitten Sie diese um dieselbe Aufmerksamkeit. Hier ist es übrigens - getreu dem Motto: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser - eine gute Idee, den Luftdruck nach Werkstattaufenthalten nachzukontrollieren.

Luftdruck-Kontrollsysteme
Inzwischen gibt es eine Reihe unterschiedlichster Luftdruck-Kontrollsysteme, die nach verschiedenen Prinzipien arbeiten. So erkennen einige Systeme einen Luftverlust an veränderten Reifenumfängen und den daraus differierenden Umdrehungszahlen pro Strecke. Andere arbeiten mit Drucksensoren. Bietet ein Hersteller keine solchen Systeme als Nachrüstung an, dann werfen Sie doch einmal einen Blick auf Pirellis K-Pressure-Optic.

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