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Mit diesen 10 Regeln zur Verpackung verhindern Sie Transportschäden sicher

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Ladungssicherung beginnt nicht erst bei der Verladung auf Transporter oder LKWs. Denn nur wenn Sie und Ihre Mitarbeiter schon bei der Warenverpackung mit der nötigen Umsicht arbeiten, funktioniert die Ladungssicherung auf der ganzen Transportkette richtig. Diese 10 Tipps sollte Ihr Packpersonal genauso wie auch Ihre Fahrer immer beherzigen.

Der Grundsatz 'Ladungssicherung beginnt bereits bei der richtigen Verpackung der Waren' hat für Versender wie für Transporteure gleichermaßen eine wichtige Bedeutung. Haben Sie oder Ihre Mitarbeiter nämlich nicht alle Regeln beachtet, kann es nach einem Transportschaden schnell dazu kommen, dass Sie auf dem Schaden sitzen bleiben.

Damit es gar nicht so weit kommt, präsentiert Ihnen der InformationsdienstLogistikManager heute die 10 goldenen Verpackungsregeln:

1. Das Packgut muss spielfrei in die Verpackungsmedien passen.

Hat die Ware innerhalb der Verpackung Raum, kann sie sich während des Transports in der Verpackung bewegen und so beschädigt werden.

2. Passen Sie die Polsterungen immer dem Gewicht der Waren an.
Solche Polster sollen mit ihrer Nachgiebigkeit bei unvorhergesehenen Beschleunigungen während des Transports sozusagen einen „Bremsweg“ für die Waren bieten. Weiche Polster können dies nur bei leichten Waren sicherstellen, denn bei größeren Beschleunigungen ist ihr Bremsvermögen schnell unzureichend - die schweren Waren würden durchschlagen und fast ungebremst auf die Verpackung treffen.

3. Sorgen Sie für eine ausreichende Fixierung zu allen Seiten der Verpackung hin.
Oft ist nicht sicher, wie - also in welcher räumlichen Orientierung - eine Ware auf dem Transport gelagert wird. Deshalb sollten Sie es sich zur Regel machen, dass alle Seiten der Ware entsprechend in der Verpackung fixiert werden.

4. Achten Sie bei der Verpackungsauswahl immer auf den empfindlichsten Teil der Ware.
Insbesondere wenn verschiedene Waren gemeinsam verpackt werden, gilt es bei der Verpackungsauswahl, immer auf das empfindlichste Element zu achten.

5. Waren dürfen sich innerhalb der Verpackung nie 'selbstständig machen'.
Widmen Sie der Fixierung der Waren innerhalb der Verpackung besondere Aufmerksamkeit. In der Praxis sieht man häufig, dass Waren einfach mit Flocken aus EPS oder Maisstärke fixiert werden. Das ist meist absolut unzureichend, da Vibrationen beim Transport leicht dazu führen können, dass die Ware sich in Richtung Außenverpackung verschiebt.

6. Schaffen Sie Federwege innerhalb der Verpackung und füllen Sie diese nie mit starren Materialien aus.
Viele Waren werden in speziell dafür konstruierten Verpackungshilfsmitteln wie EPS-Halbschalen verpackt. Diese weisen Hohlräume zwischen den Versteifungsrippen auf, die als Federweg bei Beschleunigungen dienen.

7. Greifen Sie bei besonders empfindlichen Waren immer zu Spezialverpackungen.
Insbesondere bei sehr empfindlichen Waren sollten Sie nicht auf Universalverpackungen setzen, sondern Spezialverpackungen wählen. Hier bieten sich besonders Materialien wie Halbschalen oder Tragrahmen aus EPS, PE/PU/PP-Schaum oder mehrlagige Wellpappepolster an.

8. Prüfen Sie Verpackungen immer auf ihre Tauglichkeit.
Gerade bei Spezialverpackungen für besonders empfindliche Waren sollten Sie immer Tests durchführen. Denn nur ein Falltest unter kontrollierten Bedingungen zeigt, ob die Spezialverpackung auch hält, was sie verspricht.

9. Verschließen Sie jede Verpackung immer gründlich.
Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass jede Umverpackung immer sicher geschlossen wird. Deshalb gilt: Kartons müssen zusätzlich zum Klappverschluss auch immer mit Klebeband verschlossen werden.

10. Achten Sie auf gute und leserliche Beschriftungen und Kennzeichnungen.
Eine saubere, eindeutige Beschriftung erleichtert allen am Transport Beteiligten ein sicheres und schnelles Arbeiten. Das gilt insbesondere für Transporthinweise wie "Empfindliches Gut" oder "Zerbrechlich". Deshalb sollten Etiketten und Beschriftungen immer so angebracht sein, dass sie sofort zu erkennen sind.

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