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Ohne breite Lieferantenbasis wird es bei der Versorgungssicherheit schnell eng

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Von dgx,

Sie brauchen immer einen Plan B. Viele Unternehmen sind selbst schuld; sie haben die bestehenden Versorgungsengpässe zumindest stark begünstigt. Vor lauter Sourcing-Modellen, Prozesskosten- und Zertifizierungswahn haben sie das Kernstück des Einkaufs, die leistungsstarke und breite Lieferantenbasis, vergessen.

Das Ersatzbank-Prinzip

Keine Sportmannschaft fährt ohne Ersatzbank zu einem wichtigen Turnier. Die Praxis zeigt: Einer bleibt immer auf der Strecke. Genauso ist es auch in der Beschaffung. Ein Lieferant steckt immer im „Formtief“ oder „verletzt“ sich schwerer. Vor diesem Hintergrund ist Single Sourcing völlig idiotisch.
Für den Notfall braucht man immer eine Reserve, eben den Plan B. Gehen Sie Ihre aktuellen A- und B-Lieferanten systematisch der Wertigkeit nach absteigend durch. Fragen Sie sich: „Wenn dieser Lieferant morgen nicht mehr liefern würde, haben wir dann ein Problem?“ Falls ja: „Welches genau?“
Praxis-Tipp: Diese Auswertung gehört schnellstmöglich auf den Tisch der Geschäftsleitung. Warten Sie nicht erst auf ein schmerzhaftes Ereignis (Allokation, Insolvenz, Produktauslauf, Brand, Rohstoffengpässe), das Ihre Materialversorgung bedroht oder sogar (zer-)stört. In solchen Fällen kann dann firmenintern schon mal die Frage auftauchen, wieso es keinen Ausweichlieferanten gibt. Eine unangenehme Frage, egal, woher sie kommt.

Procurement Risk Management

Seit der Krise mit den vielen Insolvenzen ist Procurement Risk Management ein Thema in vielen Beschaffungsbereichen. Völlig zu Recht. Erfolgsentscheidend ist jedoch der Fokus. Der muss ganz klar auf die Lieferantenbasis gerichtet sein. Ohne leistungsfähige Lieferanten ist der Einkauf nichts.
Das zeigt sich aktuell bei den vorherrschenden großen Lieferschwierigkeiten, egal, wohin wir schauen. Natürlich lassen sich gute Gründe für die aktuelle Versorgungslage finden (oder sind es eher Ausreden und Entschuldigungen?). Der rasche weltweite Kapazitätsabbau in der Wirtschaftskrise, der übertriebene Lagervorräteabbau in den Unternehmen, die rasant anspringende Nachfrage durch Lageraufbau sowie das Wachstumstempo in den Schwellenländern und, nicht zu vergessen, der Sündenbock Nr. 1: „die Chinesen“.

Erfolgskiller „Versorgungsengpass“

Das Image des Einkaufs leidet immer, wenn die Versorgung ins Stocken gerät - die Firmenkasse und der Ruf des Unternehmens bei seinen Kunden meistens auch. „Feuerwehreinsätze“ wird es immer in der Beschaffung geben. Klar. Die Anzahl und die Ausprägung sind aber entscheidend.
Versorgungsstrategie prüfen
Es ist offensichtlich, dass viele aktuelle Versorgungskonzepte alles andere als kompatibel mit der Wirklichkeit und den zukünftigen Entwicklungen sind. Setzen Sie unbedingt da an. Ein erster Schritt ist die massive Lieferantensuche weltweit mithilfe externer Spezialisten. Viele Einkaufsabteilungen sind mit dieser Hauptaufgabe der Beschaffung allein aus Kapazitätsgründen überfordert.

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