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Transportschäden und Haftungsausschluss vermeiden durch korrekte Frachtstückmarkierung

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Eine korrekte Frachtstückmarkierung verhindert oft nicht nur Transportschäden, sondern vermeidet im Schadenfall auch Haftungsausschlüsse von Frachtführern und Versicherungen. Grundsätzlich ist eine solche Markierung in einschlägigen DIN-Vorschriften geregelt, doch haben sich in der Praxis einige Ergänzungen durchgesetzt. Der „LogistikManager” zeigt Ihnen, was Sie bei der Kennzeichnung beachten sollten.

Eine Übersicht der wichtigsten Frachtsymbole mit Verwendungstipps finden Abonnenten des kostenpflichtigen Fachinformationsdienstes „LogistikManager” darüber hinaus wie immer als Gratis- Download auf unserer Homepage.

Die korrekte Frachtstückmarkierung ist für den gesamten Logistikvorgang geradezu unerlässlich. Sie stellt nämlich nicht nur die sachgemäße Warenbehandlung während des Transports, des Umschlags und auch der Lagerung sicher, sondern sorgt auch dafür, dass jedes Stück sein Ziel verlässlich erreicht und nicht wegen Fehlleitungen im logistischen Nirwana landet. Sie hilft zudem, Unfälle zu vermeiden.

Übrigens spielen solche Kennzeichnungen auch bei der Zollbehandlung eine nicht unerhebliche Rolle. Es gibt deshalb verschiedene Möglichkeiten:

  1. Markierungen können beispielsweise als Leitmarken fungieren, die über Herkunft und Ziel, Auftragsnummer, Bestimmungsort und/oder mit einer Packstücknummer über die Anzahlund Einzelposition einer Sendung informieren.
  2. Informationsmarkierungen hingegen dienen zum Beispiel als zollrechtliche Kennzeichnung. Deren Verwendung regeln die Vorschriften der einzelnen Länder. Grundsätzlich muss bei einem Packstück von über 1.000 Kilogramm Bruttogewicht beispielsweise das Gewicht eindeutig zu erkennen sein. Zu den Informationskennzeichnungen zählen auch Angaben zu den Maßen eines Packstücks.
  3. Besondere Bedeutung für die Sicherheit haben hingegen die Handhabungsmarkierungen. Die Verwendung dieser Bildmarkierungen ist in der DIN 55402 Teil 1 beziehungsweise der ISO 780 geregelt. Darüber hinaus haben sich einige nicht in der Norm vorgesehene Piktogramme zur Kennzeichnung von Packstücken durchgesetzt. Diese finden Sie übrigens auch auf unserem Übersichtsformular auf www.logistikmanager.com


Grundsätzlich empfehlen die Normen, dass Beschriftung und Handhabungsmarkierung nicht getrennt werden und auf mindestens 2 aneinanderliegenden Seiten aufgebracht werden sollten. Das gilt nicht für Bildzeichen, die örtlich gebunden sind, wie beispielsweise Schwerpunktkennzeichnungen und Anschlagzeichen. Leitmarken und die Ursprungsangabe sind untereinander anzuordnen, Angaben zu Gewicht und Abmaßen werden grundsätzlich unten rechts platziert.Die Farbgebung der Kennzeichnungen ist in der Regel in Schwarz vorzunehmen, sie soll sich grundsätzlich deutlich vom Packstück abheben.

Nicht verwenden dürfen Sie Farben, die für gefährliche Güter vorgesehen sind (Orange und Feuerrot).

Bei Transporten innerhalb Deutschlands können Sie übrigens auf die Kennzeichnung „Made in Germany“ verzichten. Erforderlich ist diese Kennzeichnung beim Export. Länderspezifische Vorschriften finden Sie in den Konsulats- und Mustervorschriften, die bei der Handelskammer Hamburg erhältlich sind.Ein Übersichtsformular mit den wichtigsten Kennzeichnungssymbolen steht für Sie im Exklusivbereich für Abonnenten des Fachinformationsdienstes „LogistikManager” zum Download bereit.

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