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Warum Sie als Logistikverantwortlicher jetzt die Reifenventile bei Ihren Transportern unter die Lupe nehmen sollten

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Stehen bei Ihnen auf dem Hof auch Transporter wie Sprinter, Daily & Co.? Dann werfen Sie schleunigst einmal einen Blick auf ein unscheinbares Bauteil: das Reifenventil. Denn ab Werk verbauen die Hersteller immer noch häufig billige Gummiventile, die für diese Wagenklasse vollkommen ungeeignet sind.

Wenn Sie als Logistiker ein neues Fahrzeug ordern, sollten Sie davon ausgehen können, dass es geltenden Regeln und Ansprüchen bezüglich der Sicherheit entspricht. Und kaum ein Hersteller verspricht nicht, dass seine Fahrzeuge in puncto Sicherheitsausstattung up to date sind. Dass die Autobauer trotz großangelegter Crash- Tests, ausgeklügelten Fahrsicherheits-Programme und ABS-Systeme zuweilen den Blick auf Details zu Vernachlässigen scheinen, berichtet der LogistikManager .

So kommt auch der neue Mercedes-Benz-Sprinter ab Werk immer noch mit den billigen langen Vollgummi-Ventilen zum Kunden. Dabei sind diese eigentlich nur auf 4,5 bar Höchstdruck ausgelegt. Ein Blick in die Bedienungsanleitung zeigt jedoch, dass schon die Kaltdrücke bei diesem Fahrzeug zwischen 4,5 und 4,75 bar liegen sollen! Selbst bei einer sehr toleranten Auslegung der technischen Daten sicherlich mehr als grenzwertig, oder? Darüber hinaus sprechen Experten diesen Billigbauteilen die Eignung für diese Wagenklasse ab.

Prüfen Sie Ihre Fahrzeuge jetzt. Nun ist ein platter Reifen immer ärgerlich. Nicht nur für den Fahrer, der unterwegs den Reifen wechseln muss - so er denn das passende Werkzeug dabei hat. Wenn nicht, muss ein mobiler Werkstattwagen anrücken, und das verursacht unnötige Kosten. Noch ärgerlicher ist die verspätete Auslieferung - die kann nämlich richtig teuer werden. Richtig gefährlich wird es allerdings, wenn ein Fahrzeug wegen schadhafter Ventile einen Unfall verursacht. Da fragt nachher sicherlich keiner, ob die Ursache ein Plattrollschaden oder ein kaputtes Ventil war.

Tipp: Sind Ihre Transporter noch mit den Vollgummi-Ventilen ausgestattet, dann sollten Sie diese beim nächsten Werkstattbesuch gegen Metall-Einschraubventile auswechseln lassen. Diese gibt es übrigens in verschiedenen Längen. Metallventile sind jedoch deutlich teurer. Wenn Sie deshalb bei den Gummiventilen bleiben wollen: Weisen Sie Ihre Werkstatt an, immer die kürzestmöglichen einzubauen. Denn im Fahrbetrieb wirken Fliehkräfte auf das Ventil ein, es wird also gebogen. Und das mag Gummi - insbesondere wenn es älter ist - gar nicht.

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