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Die Vorschriften der Fahrpersonalordnung – insbesondere die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten – haben schon so manchen Fahrzeugverantwortlichen...

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Worauf Sie als Logistikleiter beim Lastentransport per Kran achten müssen

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Krane spielen immer dann Ihre Stärken aus, wenn Stapler an ihre Grenzen - wie beispielsweise Gewicht und Maße der zu transportierenden Waren - stoßen. Doch so praktisch diese Lastenheber auch sind, im Betrieb müssen Sie als Logistikleiter einiges beachten, wenn Sie unnötige und oft auch teure Unfälle vermeiden wollen.

Lastentransport per Kran Immer wieder hört und liest man von Kranunfällen, bei denen Menschen und Einrichtungen ebenso wie die transportierten Materialien zu Schaden kommen.

Auch hier gelten Vorschriften zur Sicherheit, deren Nichtbeachtung Sie teuer zu stehen kommen kann. Als Kranbetreiber müssen Sie nämlich die Sicherheit Ihrer Hebemaschinen durch Überprüfungen nach berufsgenossenschaftlichen Vorschriften gewährleisten. Tun Sie das nicht, müssen Sie persönlich für die bei einem Unfall entstandenen Schäden haften.

Für Krananlagen sind die Vorschriften BGV D6 Krane und die Berufsgenossenschaftlichen Grundsätze BGG 905 wichtig.

Die Experten des Informationsdiensts „LogistikManager” zeigen Ihnen, worauf Sie beim Lastentransport per Kran achten müssen...

Vorsicht im täglichen Betrieb

Doch auch wenn Sie als Logistikleiter die genannten Prüfvorschriften akribisch befolgt haben, sind Sie noch nicht auf der sicheren Seite. Auch an das Bedienpersonal müssen Sie besondere Maßstäbe anlegen. Sie haften nämlich auch, wenn bei Ihnen in der Auslieferungshalle fast jeder beliebige Mitarbeiter je nach Bedarf den Kran bedient und es zu einem Unfall kommt.

Denn nach § 7 Arbeitsschutzgesetz müssen Sie als Verantwortlicher sicherstellen, dass Ihre Mitarbeiter nur solche Tätigkeiten durchführen, bei denen sie sich oder andere nicht gefährden.

Und auch hier legen die oben genannten Vorschriften BGV D6 und BGG 905 Regeln fest.

Personen, die einen Kran bedienen, müssen

  • mindestens 18 Jahre alt,
  • vertrauenswürdig,
  • in der Bedienung den Geräts unterwiesen
  • sowie körperlich und geistig dazu in der Lage sein, also beispielsweise über eine ausreichende Sehkraft verfügen.

Tipp: Die körperliche und geistige Fähigkeit der betreffenden Mitarbeiter sollten Sie am besten mit einer arbeitsmedizinischen Untersuchung nach G 25 in regelmäßigen Abständen prüfen lassen.

Als Nachweis für die Einweisung eignet sich eine praktische und theoretische Ausbildung nach BGG 921 mit anschließender Prüfung.

Auch diese berufsgenossenschaftlichen Grundregelungen können Sie unter den unten angegebenen Adressen finden.

Bestimmen Sie, wer den Kran bedienen darf

Doch auch wenn Ihre Mitarbeiter alle genannten Voraussetzungen erfüllen, dürfen sie noch nicht zum Steuerpult eines Krans greifen und loslegen. Denn erst wenn Sie sie explizit mit dieser Aufgabe betrauen, sind Sie auf der sicheren Seite.

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