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Kennen Sie diese Positionen für Ihre Kalkulation?

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Von Iris Schuler,

Die Basis für Ihre Kalkulation bilden Kosten und Erträge der Vergangenheit. Welche Positionen Sie in Ihrer Kalkulation berücksichtigen müssen, lesen Sie in diesem Beitrag:

Die Basis für Ihre Kalkulation bilden Kosten und Erträge der Vergangenheit. Welche Positionen Sie in Ihrer Kalkulation berücksichtigen müssen, lesen Sie in diesem Beitrag:

Selbstkosten in der Kalkulation

Berücksichtigen Sie in Ihrer Kalkulation, dass durch den Verkauf Ihres Produkts zumindest die Selbstkosten gedeckt werden müssen. Zu den Selbstkosten zählen

  • die Einzelkosten, die Sie direkt mit dem Kostenträger verrechnen können und
  • die Gemeinkosten, die nur anteilig auf die Kostenträger entfallen.

Kalkulatorische Gemeinkosten

Teilweise können Sie die Gemeinkosten nur dem Jahresabschluss für das Finanzamt entnehmen. Bei den Gemeinkosten sollten Sie folgende Positionen berücksichtigen:

  • Unternehmerlohn: Sie selbst bekommen als Unternehmer für Ihre Arbeit kein Gehalt, sondern leben vom Gewinn des Unternehmens. Ihre Arbeitsleistung müssen Sie jedoch in der Kalkulation Ihrer Preise berücksichtigen. Rechnen Sie deshalb zu den Personalkosten einen kalkulatorischen Unternehmerlohn in Höhe eines angemessenen Jahresgehalts inklusive Lohnnebenkosten hinzu.
  • Tatsächlicher Wertverzehr: In den meisten Fällen decken die Abschreibungen nicht den tatsächlichen Wertverzehr eines Anlageguts. In vielen Fällen ist der Verschleiß höher als die Abschreibung. Beachten Sie diese Besonderheit in Ihrer Kalkulation.
  • Eigenkapitalverzinsung. Das Eigenkapital, das Sie in Ihr Unternehmen investiert haben, sollte angemessen verzinst werden. Rechnen Sie in Ihrer Kalkulation mit Zinsen für lang laufende festverzinsliche deutsche Wertpapiere.
  • Nutzung von Privateigentum: Nutzen Sie für Ihre Selbstständigkeit Privateigentum, sollten Sie in Ihrer Kalkulation Kosten für eine kalkulatorische Miete ansetzen. Orientieren Sie sich an den ortsüblichen Mieten.
  • Risiken: Das unternehmerische Risiko wird durch den Gewinn abgegolten, den Sie mit Ihrem Unternehmen erwirtschaften. Schließen Sie für ein Risiko eine Versicherung ab, stehen in der Kalkulation die Prämien als Kosten. Für Verluste, die wahrscheinlich sind, aber noch nicht in Zahlen genannt werden können, setzen Sie kalkulatorische Kosten an. Dazu zählen beispielsweise Lagerverluste oder Forderungsausfälle.

Die Summe der anteiligen Gemeinkosten und der Einzelkosten ergibt die Selbstkosten pro Einheit des Angebots. In Ihrer Kalkulation addieren Sie dazu Ihren Gewinnaufschlag, Rabatte sowie Skonti, um auf den Kaufpreis zu kommen.

 

 

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