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4 Tipps zur Planung Ihrer Liquidität

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Urheber: SENTELLO | Fotolia

Von Iris Schuler,

Für jeden Unternehmer gehört die Planung der Liquidität zu den wichtigsten Aufgaben. Bereits viele Unternehmer mussten Insolvenz aufgrund einer schlechten Liquiditätsplanung anmelden.

Machen Sie es besser. Diese Maßnahmen helfen Ihnen dabei, immer flüssig zu bleiben:

Planen Sie Ihre Geldeingänge

In Ihrer Umsatzplanung gehen Sie davon aus, dass der Umsatz mit Abschluss Ihrer Leistung oder Lieferung, also mit Rechnungsstellung, entsteht. Denken Sie jedoch daran, dass Sie zwar eine Rechnung stellen, normalerweise jedoch nicht dafür sofort Geld sehen. Schauen Sie sich die Überweisungen Ihrer Kunden genau an. Wann zahlen Ihre Kunden im Durchschnitt? Bekommen Sie Ihr Geld in der Regel sofort oder erst nach 1,2 oder gar 4 Wochen?

Umsatzsteuer auf keinen Fall ausgeben

Als umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer werden Sie in aller Regel die sogenannte Ist-Besteuerung anwenden. Das bedeutet, Sie führen die Umsatzsteuer erst ab, wenn Sie diese vom Kunden auch erhalten haben. Die Umsatzsteuer ist somit ein durchlaufender Posten. Ans Finanzamt abzuführende Umsatzsteuerbeträge können deshalb keine Liquiditätsprobleme hevrorufen, wenn Sie diese wichtige Voraussetzung beachten: Behandeln Sie eingenommene Umsatzsteuer immer wie fremdes Geld. Finanzieren Sie damit auf keinen Fall etwa Betriebsausgaben. In Ihrem Liquiditätsplan müssen Sie also die Umsatzsteuer nicht wirklich berücksichtigen. Sowohl die Einzahlungen als auch die Auszahlungen erfassen Sie mit Nettobeträgen, also ohne Umsatzsteuer.

Zinssätze für Kredite

Welche Zinsen fallen zu welchem Zeitpunkt an? Denken Sie an bestehende Kredite und Darlehen, aber auch an den Kontokorrentkredit. Welche Zinsen werden für die Überziehung des Geschäftskontos fällig?

Eiserne Reserve

Fehlende Liquidität bedroht die Existenz Ihres Unternehmens. Es müssen also immer mehr Einzahlungen zur Verfügung stehen, als Auszahlungen anstehen. Trotz sorgfältiger Planung kann es manchmal zu einem Liquiditätsengpass kommen. Damit Sie diesen überbrücken können, ist es empfehlenswert, einen eisernen Liquiditätsbestand immer verfügbar zu haben.

Folgende Varianten sind möglich:

  • ein bestimmter positiver Saldo des Geschäftskontos
  • eine freie Kreditlinie , die Ihnen Überziehungspielraum bis zu einem bestimmten Betrag gewährt

Achten Sie darauf, dass die eiserne Reserve nicht zu groß ist. Zu viele überschüssige Liquidität hat auf dem Geschäftskonto nichts zu suchen, da es hier meist schlecht angelegt ist, weil das Guthaben in der Regel nicht verzinst wird. Legen Sie überschüssige Mittel dort an, wo Sie Zinsen erwirtschaften können.

Steuern und Bilanzierung aktuell

Egal ob es um korrekte und günstige Abrechnung Ihrer Reisekosten, die Abschreibung und Besteuerung Ihres Firmen-Pkws, die richtige Vorgehensweise beim Führen eines Fahrtenbuchs oder anderer betrieblich genutzter Wirtschaftsgüter geht. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

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