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Deckungsbeitragsrechnung: So geht sie

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Urheber: Jeanette Dietl | Fotolia

Von Midia Nuri,

Der Verkauf eines Produkts oder einer Leistung lohnt sich unter dem Strich nur, wenn der sogenannte Deckungsbeitrag positiv ist. Jede verkaufte Einheit erhöht dann den Gewinn Ihres Unternehmens. Ist der Deckungsbeitrag dagegen negativ, machen Sie mit jeder verkauften Einheit Verlust.

Nimmt man es ganz genau, versteht man unter Deckungsbeitrag die Differenz zwischen dem Nettoerlös und den direkt zurechenbaren Kosten. Aus Vereinfachungsgründen reicht es in der Regel aber aus, sich auf die variablen Kosten zu konzentrieren.

So teilen Sie die Gesamtkosten in fixe und variable Anteile auf

Um Ihre gesamten Fixkosten ermitteln zu können, müssen Sie Ihre Gesamtkosten in ihre fixen und variablen Anteile aufteilen. Während fixe Kosten vollständig unabhängig von der Produktionsmenge sind, ändern sich variable Kosten mit jedem Stück, das produziert wird.

Das Aufsplitten der Gesamtkosten in die jeweiligen Anteile einfacher, als es auf den ersten Blick zu sein scheint.

Diese Kostenarten sind variabel:

  • Materialien
  • Rohstoffe
  • Komponenten
  • andere Kaufteile/Waren
  • (variable) Löhne, Fremdleistungen (soweit sie nur für ein Produkt anfallen)

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Probleme bereiten solche Kostenarten, die fixe und variable Bestandteile enthalten oder eigentlich variabel sind, sich aber nur mit erheblichem Aufwand einem Produkt, einer Leistung oder einem Auftrag zurechnen lassen.

Tipp: Oft lohnt es sich nicht, die Gesamtkosten centgenau in variable und fixe Bestandteile aufzuteilen. Hier ist Pragmatismus Trumpf. Mit den eindeutig zuzuordnenden Kostenarten haben Sie regelmäßig mehr als 90 % der variablen Kosten erfasst. Um Entscheidungen zu treffen, genügt das vollkommen.

Und so rechnen Sie den Deckungsbeitrag aus

  1. Der Deckungsbeitrag pro Stück multipliziert mit der Anzahl der verkauften Produkte bzw. Leistungen ergibt das Deckungsbeitragsvolumen (DBV).
  2. Das DBV repräsentiert den Wert, mit dem ein Artikel oder eine Leistung zur Deckung der gesamten fixen Kosten und danach zur Erzielung eines Gewinns beiträgt.
  3. Um die Deckungsbeiträge für Ihre Produkte und Leistungen zu ermitteln, teilen Sie den Gesamtkostenblock in seine fixen und variablen Komponenten auf.
  4. Der Deckungsbeitrag (DB) ist dann die Differenz zwischen dem Nettoerlös (Preis) und den variablen Kosten eines Produktes, einer Dienstleistung oder eines Auftrags.
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