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Kostenrechnung einfach erklärt

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Kalkulation, Berechnung
Urheber: Robert Kneschke | Fotolia

Von Iris Schuler,

Kostenrechnung, Liquiditätsplanung oder betriebswirtschaftliche Auswertungen - viele Selbstständige hätten damit lieber weniger zu tun. Dennoch ist es wichtig, dass Sie über ein gewisses Basiswissen verfügen.

Kosten sind nicht gleich Kosten. Allgemein bekannt sind fixe und variable Kosten. Es gibt jedoch noch weitere Kostenarten, die in Ihrem Alltag als Unternehmer eine Rolle spielen:

Dazu zählen

  • Einzelkosten oder direkte Kosten: Diese Kosten werden den einzelnen betrieblichen Leistungen direkt zuordnet, z.B. in das Endprodukt eingegangen Rohstoffe oder die Arbeitslöhne der Mitarbeiter, die die konkrete Leistung erbracht haben.
  • Sondereinzelkosten: Diese Kosten erfassen Sie nicht pro Stück, aber pro Auftrag. Ein Beispiel dafür sind die Zusatzkosten für besonders schnelle Lieferung.
  • Gemeinkosten oder indirekte Kosten: Ordnen Sie diese Kosten den Kostenträgern nur indirekt zu, wie beispielsweise Verwaltungskosten.

Welche Kostenrechnungssysteme gibt es?

Die Kostenrechnung ist für Sie wichtig, weil Sie auf dessen Grundlage besser Entscheidungen für Ihr Unternehmen treffen können. In der Kostenrechnung unterscheiden Sie zwischen Ist-, Normal- und Plankostenrechnung.

  • Istkosten sind die tatsächlich angefallenen Kosten. In der Kostenrechnung bewerten Sie beispielsweise die Verbrauchsmengen für die Herstellung eines Produktes oder einer Dienstleistung mit den Anschaffungspreisen (Istkosten).

Diese Art der Kostenrechnung hat jedoch einen Nachteil: Jede Preisschwankung wirkt sich sofort auf das Ergebnis aus. Je nachdem, ob zum Beispiel bestimmtes Material auf dem Markt teurer oder billiger einzukaufen ist, muss die Kalkulation Ihrer Produkte jede Preisschwankung nach oben oder unten mitmachen. Es ist schwierig, eine reine Istkosten-Rechnung durchzuführen. Das liegt daran, weil Sie bestimmte Kostenarten immer mit Durchschnitts- oder Plancharakter berücksichtigen müssen.

  • Normalkosten geben den Durchschnitt der Istkosten in der Vergangenheit wieder. Doch auch hier gibt es einen Nachteil, denn die tatsächlich angefallenen Kosten werden in dieser Kostenrechnung nicht erfasst. Vorteilhaft ist, dass Marktschwankungen wegfallen. Außerdem ergibt sich eine erste Möglichkeit der Kostenkontrolle, in dem Sie die Differenz zwischen Ist- und Normalkosten bestimmen.
  • In die Plankosten lassen Sie bestimmte Vorgaben einfließen. Sie planen die Produktionsmenge und welche Mengen an Produktionsfaktoren zu welchen Preisen Sie dafür brauchen. Mit der Plankostenrechnung können Sie feststellen, wo, in welchem Umfang und warum die Istkosten von dem Plankosten abweichen.
  • Sollkosten sind diejenigen Plankosten, die auf die Ist-Beschäftigung gerechnet werden. Dazu ein Beispiel: Sie haben eine Ausbringungsmenge von 10 Stück bei Kosten von EUR 20.000,- geplant. Die Ausbringungsmenge sinkt jedoch auf 8 Stück. Deshalb betragen die Soll-Kosten nun EUR 16.000,- (80 Prozent von EUR 20.000,-)
  • Bei der Vollkostenrechnung werden alle angefallenen Kosten auf die Kostenträger verteilt. Das heißt, die Fixkosten werden mit einbezogen. Bei der Teilkostenrechnung werden nur die Einzelkosten auf die Kostenträger verrechnet.
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